Friauls Präsidentin verlangt Klarheit über Ex-Hypo-Italien-Tochter

Rom/Klagenfurt/Wien - Die Präsidentin von Friaul Julisch Venetien, Debora Serracchiani, verlangt von der österreichischen Regierung Klarheit über die Zukunft der Ex-Hypo-Italien-Tochter HBI. 400 Jobs, darunter 300 in Friaul, und 26 Filialen seien auf dem Spiel, sagte Serracchiani, die am Montag die Gewerkschaften der Bank in Udine traf.

"Die österreichische Regierung soll uns endlich mit Transparenz und Klarheit mitteilen, ob sie die Bank auflösen will, ohne konkrete und fundierte Möglichkeiten der Veräußerung auf den Markt zu prüfen", betonte Serracchiani laut einer Presseaussendung.

Die Region Friaul verfolge seit 2013 die Entwicklungen bei der Bank. Sie habe sich auf höchstem Niveau engagiert, um die Auflösung des Geldhauses zu verhindern. Seitens der staatlichen österreichischen Eigentümerschaft gebe es jedoch keinerlei Dialogbereitschaft. "Das ist eine Tatsache, die verwirrt und viele Fragen offen lässt", betonte Serracchiani.

Dabei habe Premier Matteo Renzi das Thema der Zukunft der Bank bei seinem Treffen mit Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) angesprochen. Über den Fall seien unter anderem Italiens Wirtschaftsminister, Pier Carlo Padoan, Notenbankchef Ignazio Visco und auch Staatschef Sergio Mattarella informiert. "Angesichts der Bereitschaft Italiens, eine österreichische Initiative vor der EU-Kommission zu begleiten, um eine Lösung für die Bank zu finden, sollte Österreich seine Haltung ändern", forderte die Friaul-Präsidentin.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch