Friaul fordert Verhandlungstisch für Ex-Hypo-Tochter

Udine - Nach Berichten über bevorstehende Kündigungen bei der einstigen Hypo-Alpe-Adria-Tochter (HBI) in Udine hat die Präsidentin der norditalienischen Region Friaul Julisch Venetien, Debora Serracchini, die Regierung in Rom zur Einberufung eines runden Tischs mit den Gewerkschaften und dem Management der Bank aufgefordert. Dabei sollte die Zukunft der Mitarbeiter des Geldhauses geklärt werden.

"Es besteht dringende Notwendigkeit, dass die Regierung einen runden Tisch zu Lage der HBI einberuft, da das Geldhaus in einer offenen Krise steckt", heißt es in einem Schreiben Serracchianis an die italienische Vize-Industrieministerin Teresa Bellanova.

Serracchiani bemängelte, dass in den letzten Monaten zahlreiche Versuche zur Abwendung der Auflösung der Bank unternommen worden seien. Die Präsidentin Friauls kritisierte, dass das österreichische Management jede Alternative zur Auflösung des in Udine beheimateten Geldhauses pauschal abgelehnt habe. Wegen der Pläne zur Auflösung der Bank stünden 300 Jobs in 26 norditalienischen Filialen der Bank auf dem Spiel.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen