Friaul fordert Verhandlungstisch für Ex-Hypo-Tochter

Udine - Nach Berichten über bevorstehende Kündigungen bei der einstigen Hypo-Alpe-Adria-Tochter (HBI) in Udine hat die Präsidentin der norditalienischen Region Friaul Julisch Venetien, Debora Serracchini, die Regierung in Rom zur Einberufung eines runden Tischs mit den Gewerkschaften und dem Management der Bank aufgefordert. Dabei sollte die Zukunft der Mitarbeiter des Geldhauses geklärt werden.

"Es besteht dringende Notwendigkeit, dass die Regierung einen runden Tisch zu Lage der HBI einberuft, da das Geldhaus in einer offenen Krise steckt", heißt es in einem Schreiben Serracchianis an die italienische Vize-Industrieministerin Teresa Bellanova.

Serracchiani bemängelte, dass in den letzten Monaten zahlreiche Versuche zur Abwendung der Auflösung der Bank unternommen worden seien. Die Präsidentin Friauls kritisierte, dass das österreichische Management jede Alternative zur Auflösung des in Udine beheimateten Geldhauses pauschal abgelehnt habe. Wegen der Pläne zur Auflösung der Bank stünden 300 Jobs in 26 norditalienischen Filialen der Bank auf dem Spiel.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte