Frey Wille gewann Plagiatsprozess in Rom gegen chinesische Firma

Rom/Wien (APA) - Der Wiener Schmuckproduzent Frey Wille hat in Rom einen Prozess gegen eine chinesische Gesellschaft gewonnen. Diese hatte nach Italien Email-Armbänder mit geschützten Motiven der Wiener Schmuckmanufaktur importiert. Die Armbänder wurden dann in den Geschäften eines Schmuckhändlers in Mailand verkauft.

Ein Gericht in Rom untersagte dem Mailänder Händler und dem chinesischen Importeur den Vertrieb der Armbänder. Die Eigentümer der chinesischen Firma erschienen nicht vor Gericht, berichtete im Gespräch mit der APA Niccolo Ferretti von der römischen Kanzlei Nunziante Magrone, der Frey Wille vor Gericht vertrat.

Das Wiener Unternehmen überlegt, von der chinesischen Gesellschaft jetzt auch Schadenersatz zu fordern. Frey Wille hatte im vergangenen Jahr festgestellt, dass Plagiate seiner Armbänder in Italien vertrieben wurden. Die Klage gegen die chinesische Gesellschaft mit Sitz in Rom wurde Anfang Jänner eingereicht. Frey Wille ist bereits seit Jahren mit eigenen Shops in Italien präsent.

Das 1951 von der Emailleurin Michaela Frey in Wien gegründete und seit 1980 von Friedrich Wille geführte Unternehmen ist weltweit erfolgreich unterwegs. Bekannt ist das Unternehmen für seinen hochwertigen Email-Schmuck, der nach einer traditionellen Herstellungsweise in der Manufaktur in der Wiener Gumpendorfer Straße produziert wird. Die Designs sind inspiriert von kulturgeschichtlichen Epochen, den Werken weltberühmter Künstler oder auch von zeitgenössisch markanten Stilrichtungen.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne