Frequenzauktion in Deutschland knackte Marke von 2 Mrd. Euro

Frankfurt - Auf der Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen haben die Gebote die Grenze von 2 Mrd. Euro übersprungen. Diese Höhe erreichten die Offerte der Deutschen Telekom, Vodafone und Telefonica Deutschland zusammengerechnet am Montag, wie aus einer Aufstellung der Bundesnetzagentur auf ihrer Internet-Seite hervorging.

Damit nimmt die Auktion langsam an Fahrt auf: Zum Start am vergangenen Mittwoch lagen die Gebote bei 1,28 Mrd. Euro. Wie lange das Wettbieten dauert, ist nicht absehbar. Zum Vergleich: Bei der Auktion von LTE-Lizenzen in Österreich gaben die Mobilfunker "3", T-Mobile und A1 im Herbst 2013 exakt 2,014 Mrd. Euro aus.

Bei der letzten deutschen Frequenzauktion vor fünf Jahren legten Telekom, Vodafone und die mittlerweile fusionierten Firmen E-Plus und Telefonica zusammen 4,4 Mrd. Euro auf den Tisch. Allerdings hat sich die Branche seitdem deutlich gewandelt, da die Funknetze wegen des Booms von Smartphones und Tablet-Computern bald an ihre Grenzen stoßen. Und da künftig wohl so gut wie jedes technische Gerät - vom Kühlschrank bis zum Auto - ständig mit dem Internet verbunden sein wird, steigen die Anforderungen weiter.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutschen Bundesländer verlangen von der Industrie und der Regierung in Berlin die Nachrüstung von älteren Dieseln im Kampf gegen Luftverschmutzung und Fahrverbote voranzutreiben. In einem Entschließungsantrag forderte der Bundesrat am Freitag die Regierung auf, dafür Sorge zu tragen, dass die Hersteller für eine Nachrüstung mit Katalysatoren in die Verantwortung genommen werden.
 

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Deutsche Bundesländer drängen auf Diesel-Nachrüstung

Wien (APA) - Die österreichischen Pensionskassen haben zum Ende des dritten Quartals einen negativen Veranlagungsertrag erzielt: Die Performance lag durchschnittlich bei minus 0,91 Prozent, teilte der Fachverband der Pensionskassen am Freitag mit. Das sei trotz ungünstiger Rahmenbedingungen eine positive Entwicklung gegenüber dem zweiten Quartal, in dem die Performance bei minus 1,2 Prozent lag.
 

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Pensionskassen: Performance im 3. Quartal im Minus

Wien (APA) - Das Umweltministerium von Elisabeth Köstinger (ÖVP) steht derzeit bei einigen Themen in der Kritik von Oppositionsparteien und von Nichtregierungsorganisationen (NGO). Beispielsweise geht es - neben der Aufregung rund um eine geplante UVP-Änderung - um den Standpunkt des Umweltministeriums zum Standortentwicklungsgesetz, das derzeit überarbeitet wird.
 

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Standortgesetz - NGO üben weiter Kritik an Umweltministerium