Frequenzauktion in Deutschland knackte Marke von 2 Mrd. Euro

Frankfurt - Auf der Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen haben die Gebote die Grenze von 2 Mrd. Euro übersprungen. Diese Höhe erreichten die Offerte der Deutschen Telekom, Vodafone und Telefonica Deutschland zusammengerechnet am Montag, wie aus einer Aufstellung der Bundesnetzagentur auf ihrer Internet-Seite hervorging.

Damit nimmt die Auktion langsam an Fahrt auf: Zum Start am vergangenen Mittwoch lagen die Gebote bei 1,28 Mrd. Euro. Wie lange das Wettbieten dauert, ist nicht absehbar. Zum Vergleich: Bei der Auktion von LTE-Lizenzen in Österreich gaben die Mobilfunker "3", T-Mobile und A1 im Herbst 2013 exakt 2,014 Mrd. Euro aus.

Bei der letzten deutschen Frequenzauktion vor fünf Jahren legten Telekom, Vodafone und die mittlerweile fusionierten Firmen E-Plus und Telefonica zusammen 4,4 Mrd. Euro auf den Tisch. Allerdings hat sich die Branche seitdem deutlich gewandelt, da die Funknetze wegen des Booms von Smartphones und Tablet-Computern bald an ihre Grenzen stoßen. Und da künftig wohl so gut wie jedes technische Gerät - vom Kühlschrank bis zum Auto - ständig mit dem Internet verbunden sein wird, steigen die Anforderungen weiter.

Wien/Graz/Zürich (APA) - Das in Zürich börsennotierte steirische Unternehmen ams AG zapft den Kapitalmarkt an. Die Hightech-Firma begibt eine 350 Mio. Dollar (knapp 293 Mio. Euro) schwere Wandelanleihe mit einer Laufzeit von fünf Jahren (bis 28. September 2022), wie das Unternehmen mit Sitz in Unterpremstätten heute, Montag, Nachmittag mitteilte.
 

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Steirische ams platziert 350 Mio. Dollar schwere Anleihe

Washington (APA/Reuters) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die Weltwirtschaft trotz vieler Risiken auf einem soliden Wachstumspfad. "Nahezu ein Jahrzehnt nach Ausbruch der globalen Finanzkrise befindet sich die Weltwirtschaft auf einem Erholungskurs", sagte der Vize-Chef des Fonds, Tao Zhang, laut Redetext am Montag auf einer Veranstaltung in Cleveland.
 

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IWF sieht Weltwirtschaft auf gutem Kurs

London (APA/dpa) - Das Beratungshaus Deloitte ist das Opfer eines ausgefeilten Cyberangriffs geworden. Vertrauliche E-Mails und Daten großer Kunden seien kompromittiert worden, heißt in einem Bericht des britischen "Guardian".
 

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Beratungsgesellschaft Deloitte wurde Opfer von Cyber-Angreifern