Frequenzauktion in Deutschland knackte Marke von 2 Mrd. Euro

Frankfurt - Auf der Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen haben die Gebote die Grenze von 2 Mrd. Euro übersprungen. Diese Höhe erreichten die Offerte der Deutschen Telekom, Vodafone und Telefonica Deutschland zusammengerechnet am Montag, wie aus einer Aufstellung der Bundesnetzagentur auf ihrer Internet-Seite hervorging.

Damit nimmt die Auktion langsam an Fahrt auf: Zum Start am vergangenen Mittwoch lagen die Gebote bei 1,28 Mrd. Euro. Wie lange das Wettbieten dauert, ist nicht absehbar. Zum Vergleich: Bei der Auktion von LTE-Lizenzen in Österreich gaben die Mobilfunker "3", T-Mobile und A1 im Herbst 2013 exakt 2,014 Mrd. Euro aus.

Bei der letzten deutschen Frequenzauktion vor fünf Jahren legten Telekom, Vodafone und die mittlerweile fusionierten Firmen E-Plus und Telefonica zusammen 4,4 Mrd. Euro auf den Tisch. Allerdings hat sich die Branche seitdem deutlich gewandelt, da die Funknetze wegen des Booms von Smartphones und Tablet-Computern bald an ihre Grenzen stoßen. Und da künftig wohl so gut wie jedes technische Gerät - vom Kühlschrank bis zum Auto - ständig mit dem Internet verbunden sein wird, steigen die Anforderungen weiter.

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1534 (Montag: 1,1613) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8670 (0,8611) Euro.
 

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Euro fällt wegen Handelskonflikt - Dollar profitiert

Wien/Mountain View (APA) - "Ok, Google" soll es ab sofort in den heimischen Wohnungen heißen, geht es nach dem Internet-Konzern. Am Dienstag wurde der Launch des Smart Speaker Google Home (inklusive der Mini-Variante) in Österreich verkündet. Österreich-spezifische Inhalte gibt es vorerst kaum. Als Medienpartner vom Start weg dabei sind "Kronen Zeitung" und "Standard". Der ORF will ebenfalls mitmachen.
 

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