Freie Bierwahl für britische Bar-Pächter drückt Pub-Aktien

London - Die Aussicht auf mehr Freiheit für britische Bar-Pächter bei der Wahl einer Brauerei für den Pub-Ausschank hat die Aktien einiger Pub-Konzerne am Mittwoch unter Druck gesetzt. Spirit Pub, Enterprise Inns, Greene King und Punch Taverns büßten an der Londoner Börse 5 bis 14 Prozent an Wert ein.

Das britische Unterhaus hatte am Vorabend überraschend mit 284 zu 259 Stimmen dafür gestimmt, den Pächtern mehr Freiheit bei der Wahl des Biers für ihre Lokale zu lassen. Das Gesetz muss noch verschiedene rechtliche Hürden nehmen.

Fast die Hälfte der rund 50.000 britischen Pubs können sich nicht aussuchen, welches Bier sie ausschenken wollen, sondern müssen das Bier ihres Verpächters anbieten. Der Pub-Verband warnte, die Entscheidung könnte zur Schließung von 1.400 Pubs und dem Verlust von 7.000 Jobs führen. Jede Woche schließen jetzt schon 26 Pubs in Großbritannien. Die Pächter hatten geklagt, dass die Konzerne ihnen hohe Mieten abverlangen und ihre Einkommen häufig unter dem Mindestlohn liegen.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018