Freie Bierwahl für britische Bar-Pächter drückt Pub-Aktien

London - Die Aussicht auf mehr Freiheit für britische Bar-Pächter bei der Wahl einer Brauerei für den Pub-Ausschank hat die Aktien einiger Pub-Konzerne am Mittwoch unter Druck gesetzt. Spirit Pub, Enterprise Inns, Greene King und Punch Taverns büßten an der Londoner Börse 5 bis 14 Prozent an Wert ein.

Das britische Unterhaus hatte am Vorabend überraschend mit 284 zu 259 Stimmen dafür gestimmt, den Pächtern mehr Freiheit bei der Wahl des Biers für ihre Lokale zu lassen. Das Gesetz muss noch verschiedene rechtliche Hürden nehmen.

Fast die Hälfte der rund 50.000 britischen Pubs können sich nicht aussuchen, welches Bier sie ausschenken wollen, sondern müssen das Bier ihres Verpächters anbieten. Der Pub-Verband warnte, die Entscheidung könnte zur Schließung von 1.400 Pubs und dem Verlust von 7.000 Jobs führen. Jede Woche schließen jetzt schon 26 Pubs in Großbritannien. Die Pächter hatten geklagt, dass die Konzerne ihnen hohe Mieten abverlangen und ihre Einkommen häufig unter dem Mindestlohn liegen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die deutsche Commerzbank verfolgt ihre Pläne für eine europäische Onlinebank nicht weiter. "Wir haben inzwischen entschieden, das Projekt Copernicus nicht fortzuführen", sagte Privatkundenchef Michael Mandel in einem im Intranet der Commerzbank veröffentlichten Interview, das die Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte.
 

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Deutsche Commerzbank gibt Pläne für europäische Onlinebank auf

Berlin (APA/Reuters) - Europa muss sich im internationalen Zahlungsverkehr angesichts des Konflikts über die Iran-Sanktionen nach den Worten des deutschen Außenministers Heiko Maas unabhängiger von den USA machen.
 

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Maas: Europa im Zahlungsverkehr unabhängiger von USA machen

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