Frauentag: Bundes-Frauenquote in staatsnahen Aufsichtsräten bei 38%

Der vom Bund verantwortete Frauenanteil in Aufsichtsräten staatsnaher Unternehmen liegt mittlerweile bei durchschnittlich 38 Prozent, wie aus einem entsprechenden Bericht an den Ministerrat hervorgeht. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung um einen Prozentpunkt. Neun von 56 Unternehmen erfüllen die Vorgabe von 25 Prozent noch nicht, in sechs davon entsendet der Bund gar keine Frau.

Die Regierung hatte sich 2011 verpflichtet, den Frauenanteil in Aufsichtsgremien der Unternehmen, an denen der Bund mit 50 Prozent oder mehr beteiligt ist, bis Ende 2013 auf 25 Prozent zu erhöhen. Bis 31. Dezember 2018 soll die Beteiligung der Frauen auf 35 Prozent angehoben werden. Den aktuellen Fortschrittsbericht legten Frauenministerium und Wirtschaftsministerium am Dienstag dem Ministerrat vor.

Laut den Unterlagen war der Bund im Jahr 2015 an 56 Unternehmen mit 50 Prozent und mehr beteiligt und entsandte 295 von insgesamt 386 Aufsichtsratsmitglieder. Davon waren 112 Frauen; insgesamt in den Aufsichtsräten dieser Betriebe saßen 133 Frauen. Die Quotenvorgabe gilt nur für die vom Staat gestellten Aufsichtsratsmitglieder.

47 Unternehmen weisen eine Bundes-Frauenquote von 25 Prozent oder mehr auf, in 23 Firmen davon sind Frauen zu 50 Prozent oder mehr vertreten. Neun Unternehmen erfüllen die Vorgabe von 25 Prozent noch nicht. In sechs davon entsendet der Bund derzeit gar keine Frau.

Christian Keuschnigg, Professor für Nationalökonomie an der Universität St. Gallen und Leiter des Wirtschaftspolitischen Zentrums in Wien.

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