Frauentag - Zwei Drittel sehen Gleichstellung von Mann und Frau

Wien (APA) - Gleichberechtigung wird theoretisch groß geschrieben - wenn es um die Arbeitsteilung im Alltag geht, zeigt sich aber ein klassisches Rollenverständnis, so man einer aktuellen Umfrage des Instituts Integral glaubt: 68 Prozent sind der Ansicht, dass Frauen und Männer heutzutage die gleichen Rechte haben. Über ein Viertel findet, Männer sollen die "Männerjobs" erledigen und Frauen die "Frauenjobs".

Für die Umfrage wurden im Jänner und Februar 1.545 Online-Interviews mit 16- bis 69-jährigen Frauen und Männern geführt. Über zwei Drittel (70 Prozent) der Befragten gaben dabei an, dass die Gleichstellung von Mann und Frau eine sehr oder eher große Rolle spielt.

Rund zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) glauben, dass eine Partnerschaft profitiert, wenn beide Partner berufstätig sind. Die Sicherstellung eines ausreichenden Familieneinkommens ist für 38 Prozent Männersache und für 0 Prozent Frauensache.

Ebenfalls gut zwei Drittel (68 Prozent) sind jedenfalls der Meinung, dass es mehr Männer in typischen Frauenberufen braucht, also etwa Erzieher im Kindergarten. Die Aussage "Eine Frau findet ihre Erfüllung in erster Linie in der Familie" wird zwar von über 60 Prozent abgelehnt, aber umgekehrt von 38 Prozent eher bejaht. 45 Prozent stimmen der Aussage zu, dass es "die wichtigste Aufgabe im Leben einer Frau ist, eine gute Mutter zu sein".

Ziemlich einig (95 Prozent) sind sich die Befragten darin, dass Hausarbeit und Kinderbetreuung zu gleichen Teilen aufgeteilt werden sollten, wenn beide Partner berufstätig sind. Immerhin 27 Prozent stimmen aber der Aussage zu, in einer Partnerschaft sollten Männer die "Männerjobs" erledigen und Frauen die "Frauenjobs". Der Aussage, dass Männer für Hausarbeit "nicht geeignet" sind, widersprechen zwar 86 Prozent, 14 Prozent können ihr dagegen etwas abgewinnen.

"So lange man sich in der Theorie mit Rollenbildern beschäftigt, bemüht man sich um eine moderne und aufgeschlossene Haltung", interpretierte Integral-Geschäftsführer Bertram Barth die Befragungsergebnisse. "Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es auch große Bevölkerungsanteile gibt, die recht traditionelle Rollenbilder vertreten, vor allem dann, wenn es um die Arbeitsteilung im Alltag geht - und zwar bei Männern und Frauen gleichermaßen."

Frankfurt/Wien (APA/Reuters) - Der Ausverkauf an den internationalen Börsen frisst die bisherigen Jahres-Zugewinne auch bei den US-Indizes auf: Der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq-Composite notieren allesamt unter ihren Schlussständen von Ende 2017. Der Dax und der EuroStoxx50 sind schon länger im negativen Bereich. Ihr bisheriges Jahresminus beläuft sich auf über 14 beziehungsweise elf Prozent.
 

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Dow, S&P und Nasdaq geben Jahres-Zugewinne komplett ab

Dornbirn/Jennersdorf (APA) - Der Leuchtenhersteller Zumtobel schließt die Produktion seiner Komponententochter Tridonic in Jennersdorf im Burgenland. Mit der Reduktion des Personalstands werde ab März 2019 begonnen, bis November 2019 werden rund 90 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, teilte das Unternehmen Dienstagnachmittag mit.
 

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Zumtobel schließt Produktion in Jennersdorf: 90 Mitarbeiter betroffen

Frankfurt (APA/awp/sda/Reuters) - Die EZB-Aufsicht will Banken wegen Geldwäsche stärker unter die Lupe nehmen. Unter anderem werde ein Anti-Geldwäsche-Büro errichtet, kündigte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Dienstag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments an.
 

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EZB plant stärkere Koordinierung im Kampf gegen Geldwäsche