Frauen in DAX-Aufsichtsräten rar, in Österreich ähnliche Situation

Die Aufsichtsräte der großen deutschen DAX-Konzerne bleiben eine Domäne der Männer. Wie eine neue Studie des Centrums für Strategie und Höhere Führung in Köln zeigt, sind die Positionen der Kapitalvertreter in den Kontrollgremien dieser Unternehmen auch zum Ende dieses Jahres noch zu 80 Prozent mit Männern besetzt.

Obwohl 2013 und 2014 fast die Hälfte aller Mandate neu besetzt worden seien, sei "ein Durchbruch für mehr Vielfalt in den Gremien nicht gelungen", erklärte der Gründer des Centrums, Klaus Schweinsberg, am Donnerstag. Den höchsten Frauenanteil mit 33 Prozent erreichen derzeit Allianz, Beiersdorf, BASF, Infineon, E.On und Adidas. Schlusslichter seien Lanxess, Fresenius und die Deutsche Börse.

Das Centrum für Strategie und Höhere Führung wurde 2009 gegründet und konzentriert seine Arbeit auf die Aus- und Weiterbildung von Gesellschaftern, Aufsichtsräten und Top-Managern.

In Österreichs Aufsichtsräten herrschen ähnliche Verhältnisse

Die im Wiener Aktienindex ATX gelisteten Unternehmen haben nur einen Frauenanteil von rund 15 Prozent in ihren Aufsichtsräten. In acht Aufsichtsgremien sitzt überhaupt keine Frau, geht aus einer Kienbaum-Studie hervor.

Doch nicht nur an Weiblichkeit mangelt es, auch an internationaler Erfahrung sind die Aufsichtsräte nicht sehr reich. "Ein Viertel der Aufsichtsratsgremien weist keine Mitglieder mit internationaler Erfahrung auf. Nur ein Aufsichtsrat im ATX kann eine exzellente Bewertung im Kompetenzfeld Internationalität vorweisen", heißt es in der Studie.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen