Fraport-Chef: Werden bald mit Griechen über Flughäfen verhandeln

Fraport-Chef Stefan Schulte will die Verhandlungen über den Kauf von Flughäfen in Griechenland für 1,2 Mrd. Euro bald aufnehmen. Er sei zuversichtlich, die Gespräche mit der griechischen Regierung in wenigen Wochen beginnen zu können, sagte Schulte auf einer Veranstaltung am Dienstagabend.

Für den Frankfurter Konzern wäre der Start der Verhandlungen eine große Erleichterung, da die griechische Regierung unter dem linken Ministerpräsidenten Alexis Tsipras die Zukunft einer Reihe von Privatisierungsprojekten infrage gestellt hatte. Mittlerweile kommen die Verkäufe aber wieder in Schwung. Fraport sicherte sich zusammen mit einem örtlichen Partner im November für 1,2 Mrd. Euro den Zuschlag für 14 Regional-Airports. Nach früheren Aussagen soll der Deal nun bis Jahresende unter Dach und Fach sein.

Am Frankfurter Flughafen laufen die Geschäfte nach Aussagen des Konzernchefs gut. "Wir sind aktuell über unsere Passagierprognose von zwei bis drei Prozent Wachstum." Dazu hätten insbesondere die reisestarken Osterferien beigetragen, an denen täglich bis zu 180.000 Passagiere am größten deutschen Airport abgefertigt wurden. "Es wird sich zeigen, wie es am Jahresende ausschaut", sagte er zum erwarteten Passagierplus im Gesamtjahr. Voriges Jahr zählte "FRA" etwa 60 Millionen Fluggäste.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma