Fraport-Chef: Werden bald mit Griechen über Flughäfen verhandeln

Fraport-Chef Stefan Schulte will die Verhandlungen über den Kauf von Flughäfen in Griechenland für 1,2 Mrd. Euro bald aufnehmen. Er sei zuversichtlich, die Gespräche mit der griechischen Regierung in wenigen Wochen beginnen zu können, sagte Schulte auf einer Veranstaltung am Dienstagabend.

Für den Frankfurter Konzern wäre der Start der Verhandlungen eine große Erleichterung, da die griechische Regierung unter dem linken Ministerpräsidenten Alexis Tsipras die Zukunft einer Reihe von Privatisierungsprojekten infrage gestellt hatte. Mittlerweile kommen die Verkäufe aber wieder in Schwung. Fraport sicherte sich zusammen mit einem örtlichen Partner im November für 1,2 Mrd. Euro den Zuschlag für 14 Regional-Airports. Nach früheren Aussagen soll der Deal nun bis Jahresende unter Dach und Fach sein.

Am Frankfurter Flughafen laufen die Geschäfte nach Aussagen des Konzernchefs gut. "Wir sind aktuell über unsere Passagierprognose von zwei bis drei Prozent Wachstum." Dazu hätten insbesondere die reisestarken Osterferien beigetragen, an denen täglich bis zu 180.000 Passagiere am größten deutschen Airport abgefertigt wurden. "Es wird sich zeigen, wie es am Jahresende ausschaut", sagte er zum erwarteten Passagierplus im Gesamtjahr. Voriges Jahr zählte "FRA" etwa 60 Millionen Fluggäste.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen