Französisches Modehaus Hermes vermeldet Rekordgewinn für 2014

Das traditionsreiche französische Modehaus Hermes hat im vergangenen Jahr einen neuen Rekordgewinn verbucht. Unter dem Strich verdiente das für seine Seidenschals und Handtaschen berühmte Unternehmen nach eigenen Angaben vom Dienstag 859 Mio. Euro. Das waren neun Prozent mehr als 2013.

Bereits im Februar hatte Hermes verkündet, 2014 erstmals mehr als 4 Mrd. Euro Umsatz erzielt zu haben. Dies war ein Plus von 9,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. An seine Anteilseigner will Hermes in diesem Jahr neben der regulären Dividende von 2,95 Euro eine zusätzliche Dividende von fünf Euro pro Aktie ausschütten.

Die Verkaufszahlen stiegen 2014 vor allem in Nordamerika, wo sie um 14,5 Prozent zulegten. Trotz eines Umsatzrückgangs in China konnte Hermes zudem den Absatz in Asien um 13 Prozent erhöhen. In Europa legten die Verkaufszahlen um sieben Prozent zu. Für das laufende Jahr geht das Unternehmen wegen "weltweit wirtschaftlicher, geopolitischer und währungspolitischer Unsicherheiten" lediglich von einem Umsatzplus von etwa acht Prozent aus.

Frankfurt/Wien (APA/Reuters) - Der Ausverkauf an den internationalen Börsen frisst die bisherigen Jahres-Zugewinne auch bei den US-Indizes auf: Der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq-Composite notieren allesamt unter ihren Schlussständen von Ende 2017. Der Dax und der EuroStoxx50 sind schon länger im negativen Bereich. Ihr bisheriges Jahresminus beläuft sich auf über 14 beziehungsweise elf Prozent.
 

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Dow, S&P und Nasdaq geben Jahres-Zugewinne komplett ab

Dornbirn/Jennersdorf (APA) - Der Leuchtenhersteller Zumtobel schließt die Produktion seiner Komponententochter Tridonic in Jennersdorf im Burgenland. Mit der Reduktion des Personalstands werde ab März 2019 begonnen, bis November 2019 werden rund 90 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, teilte das Unternehmen Dienstagnachmittag mit.
 

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Zumtobel schließt Produktion in Jennersdorf: 90 Mitarbeiter betroffen

Frankfurt (APA/awp/sda/Reuters) - Die EZB-Aufsicht will Banken wegen Geldwäsche stärker unter die Lupe nehmen. Unter anderem werde ein Anti-Geldwäsche-Büro errichtet, kündigte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Dienstag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments an.
 

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EZB plant stärkere Koordinierung im Kampf gegen Geldwäsche