Französisches Modehaus Hermes vermeldet Rekordgewinn für 2014

Das traditionsreiche französische Modehaus Hermes hat im vergangenen Jahr einen neuen Rekordgewinn verbucht. Unter dem Strich verdiente das für seine Seidenschals und Handtaschen berühmte Unternehmen nach eigenen Angaben vom Dienstag 859 Mio. Euro. Das waren neun Prozent mehr als 2013.

Bereits im Februar hatte Hermes verkündet, 2014 erstmals mehr als 4 Mrd. Euro Umsatz erzielt zu haben. Dies war ein Plus von 9,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. An seine Anteilseigner will Hermes in diesem Jahr neben der regulären Dividende von 2,95 Euro eine zusätzliche Dividende von fünf Euro pro Aktie ausschütten.

Die Verkaufszahlen stiegen 2014 vor allem in Nordamerika, wo sie um 14,5 Prozent zulegten. Trotz eines Umsatzrückgangs in China konnte Hermes zudem den Absatz in Asien um 13 Prozent erhöhen. In Europa legten die Verkaufszahlen um sieben Prozent zu. Für das laufende Jahr geht das Unternehmen wegen "weltweit wirtschaftlicher, geopolitischer und währungspolitischer Unsicherheiten" lediglich von einem Umsatzplus von etwa acht Prozent aus.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch