Französisches Konsumklima hellte sich im Mai überraschend auf

Die Kauflaune der Franzosen hat sich im Mai überraschend aufgehellt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen kletterte von 94 auf 98 Punkte, wie das Statistikamt Insee am Freitag zu seiner monatlichen Umfrage mitteilte. Das ist der beste Wert seit Jänner, als fast ein Neun-Jahres-Hoch erreicht wurde.

Hauptgrund für die Entwicklung: Die Angst vor Arbeitslosigkeit nahm spürbar ab und ist so niedrig wie seit Mitte 2008 nicht mehr. Ökonomen hatten mit einer Stagnation des Indikators gerechnet. Das Barometer bleibt allerdings trotz des Anstiegs unter dem Durchschnittswert der Jahre 1987 bis 2015 von 100 Zählern.

Die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone schwächelt seit Jahren und leidet unter hoher Arbeitslosigkeit. Letztere ist im April allerdings den zweiten Monat in Folge gesunken, was die Hoffnung auf eine Trendwende weckt. Derzeit haben 3,51 Millionen Frauen und Männer keinen Job. Präsident Francois Hollande will mit einer umstrittenen Arbeitsmarktreform für mehr Beschäftigung sorgen und Firmen auch betriebsbedingte Kündigungen erleichtern. Dies stößt in der Bevölkerung und bei Gewerkschaften auf Widerstand und löste zuletzt heftige Streiks aus.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro