Französischer Versicherungskonzern AXA kauft US-Versicherer XL

Paris (APA/AFP) - Der französische Versicherungskonzern AXA kauft für rund 12,4 Mrd. Euro den Schaden- und Unfallversicherer XL aus den USA. AXA steige damit zum Weltmarktführer bei Schadenversicherungen auf, teilte der Konzern am Montag in Paris mit. Es ist die größte Übernahme für AXA seit dem Kauf der Schweizer Versicherung Winterthur im Jahr 2006 um damals 8,9 Mrd. Euro.

Die Übernahme der XL Group solle im zweiten Halbjahr 2018 abgeschlossen sein, teilte AXA mit. Die Aktionäre von XL sollen 57,60 Dollar (46,8 Euro) pro Aktie erhalten, das ist ein Aufschlag von 33 Prozent auf den Wert der Aktie bei Börsenschluss am Freitag.

XL war 1986 gegründet worden. Der Börsenwert des Versicherers beträgt rund 11 Mrd. Dollar. Rund 7.400 Menschen arbeiten für XL. AXA erwartet durch die Übernahme jährliche Einsparungen von 400 Mio. Dollar.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht