Französischer Versicherungskonzern AXA kauft US-Versicherer XL

Paris (APA/AFP) - Der französische Versicherungskonzern AXA kauft für rund 12,4 Mrd. Euro den Schaden- und Unfallversicherer XL aus den USA. AXA steige damit zum Weltmarktführer bei Schadenversicherungen auf, teilte der Konzern am Montag in Paris mit. Es ist die größte Übernahme für AXA seit dem Kauf der Schweizer Versicherung Winterthur im Jahr 2006 um damals 8,9 Mrd. Euro.

Die Übernahme der XL Group solle im zweiten Halbjahr 2018 abgeschlossen sein, teilte AXA mit. Die Aktionäre von XL sollen 57,60 Dollar (46,8 Euro) pro Aktie erhalten, das ist ein Aufschlag von 33 Prozent auf den Wert der Aktie bei Börsenschluss am Freitag.

XL war 1986 gegründet worden. Der Börsenwert des Versicherers beträgt rund 11 Mrd. Dollar. Rund 7.400 Menschen arbeiten für XL. AXA erwartet durch die Übernahme jährliche Einsparungen von 400 Mio. Dollar.

Frankfurt/Wien (APA/Reuters) - Der Ausverkauf an den internationalen Börsen frisst die bisherigen Jahres-Zugewinne auch bei den US-Indizes auf: Der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq-Composite notieren allesamt unter ihren Schlussständen von Ende 2017. Der Dax und der EuroStoxx50 sind schon länger im negativen Bereich. Ihr bisheriges Jahresminus beläuft sich auf über 14 beziehungsweise elf Prozent.
 

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Dow, S&P und Nasdaq geben Jahres-Zugewinne komplett ab

Dornbirn/Jennersdorf (APA) - Der Leuchtenhersteller Zumtobel schließt die Produktion seiner Komponententochter Tridonic in Jennersdorf im Burgenland. Mit der Reduktion des Personalstands werde ab März 2019 begonnen, bis November 2019 werden rund 90 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, teilte das Unternehmen Dienstagnachmittag mit.
 

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Zumtobel schließt Produktion in Jennersdorf: 90 Mitarbeiter betroffen

Frankfurt (APA/awp/sda/Reuters) - Die EZB-Aufsicht will Banken wegen Geldwäsche stärker unter die Lupe nehmen. Unter anderem werde ein Anti-Geldwäsche-Büro errichtet, kündigte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Dienstag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments an.
 

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EZB plant stärkere Koordinierung im Kampf gegen Geldwäsche