Französischer Luxus-Modekonzern SMCP strebt an die Börse

Der französische Luxus-Modekonzern SMCP bereitet sich auf einen Börsengang vor. Die entsprechenden Rechtsdokumente seien bei der Börsenaufsicht AMF eingereicht worden, teilte das Unternehmen, das vom US-Finanzinvestor KKR kontrolliert wird, am Dienstag mit.

Insidern zufolge könnte der Anbieter der Modemarken Sandro, Maje und Claudie Pierlot bei einem Weg aufs Handelsparkett mit mehr als einer Milliarde Euro bewertet werden.

KKR hatte vor drei Jahren mehr als 60 Prozent an SMCP erworben. Damals wurde das Unternehmen, das vor allem mit Kleidern im 200-Euro-Bereich für jüngere Kunden bekanntgeworden ist, mit rund 650 Mio. Euro bewertet. Seither befindet es sich auf Wachstumskurs.

Im vergangenen Jahr stieg der Betriebsgewinn um 44 Prozent, der Umsatz legte um 33 Prozent auf 675 Mio. Euro zu. Derzeit expandiert SMCP vor allem außerhalb des Heimatmarktes und setzt auf den Vertrieb in China, den USA, Großbritannien, Spanien und Italien.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma