Französische Konjunktur verliert an Tempo - Verbraucher sparen

Die französische Wirtschaft hat Ende 2015 etwas an Schwung verloren. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs von Oktober bis Dezember um 0,2 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistikamt Insee am Freitag in Paris mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten ein Plus in dieser Größenordnung erwartet. Im Sommerquartal war die Wirtschaft noch um 0,3 Prozent gewachsen.

Ein besseres Ergebnis verhinderte die Kaufzurückhaltung der Verbraucher: Sie gaben 0,4 Prozent weniger für den Konsum aus. Die Terroranschläge vom November in Paris dämpften die Kauflaune zeitweise. Dagegen investierten die Unternehmen 1,3 Prozent mehr - das ist das höchste Niveau seit Beginn der Finanzkrise Anfang 2008.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) traut der nach Deutschland zweitgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone in diesem Jahr ein Wachstum von 1,3 Prozent zu. 2017 sollen es 1,5 Prozent sein. 2015 waren es 1,1 Prozent. Frankreich leidet unter hoher Arbeitslosigkeit und steigenden Staatsschulden.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte