Französische Hotels verbuchen nach Anschlägen Einbußen

Nach den Anschlägen in Paris haben französische Hotels deutliche Umsatzeinbußen erlitten. Erst Mitte Februar könne mit einer Erholung gerechnet werden, vorausgesetzt es gebe keine weiteren Zwischenfälle, teilte die Marktforschungsfirma MKG am Dienstag mit. Von November bis März dürften dem französischen Hotelsektor voraussichtlich Einnahmen von insgesamt 270 Mio. Euro entgehen.

Mehr als die Hälfte des Betrags büßten demnach allein die Beherbergungbetriebe in Paris ein. Die Branche hofft nun auf einen Schub durch die Fußball-Europameisterschaft im Juni. Frankreich müht sich, seine Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. In dem Land mit den weltweit höchsten Besucherzahlen ist die Tourismusindustrie ein wichtiger Faktor.

Mitte November waren bei einer Anschlagserie, zu der sich die Extremistenmiliz Islamischer Staat bekannt hat, mindestens 130 Menschen getötet worden. Europas größter Hotelbetreiber Accor hatte im Dezember erklärt, die wirtschaftlichen Folgen würden voraussichtlich drei oder vier Monate lang zu spüren seien.

San Francisco (APA/dpa) - Der Fahrdienstvermittler Uber wächst einem Zeitungsbericht nach weiter kräftig. Im ersten Quartal stieg der Umsatz verglichen mit dem Vorjahreswert um 70 Prozent auf 2,59 Milliarden Dollar (2,21 Mrd. Euro), wie das "Wall Street Journal" am Mittwoch aus einem Finanzbericht des Unternehmens zitierte. Gegenüber dem Vorquartal betrug der Zuwachs demnach 7,5 Prozent.
 

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Bericht: Uber steigert Umsatz um 70 Prozent

Frankfurt (APA/dpa) - Die Türkische Lira ist trotz der überraschenden Zinserhöhung der Notenbank wieder auf Talfahrt gegangen. Am Donnerstagvormittag mussten für einen US-Dollar 4,67 Lira gezahlt werden. Seit dem Morgen hat die Währung damit etwa zwei Prozent an Wert verloren. Im Handel mit dem Euro zeigte sich eine ähnliche Entwicklung. Hier mussten zuletzt fast 5,50 Lira für einen Euro gezahlt werden.
 

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Türkische Lira trotz Zinserhöhung wieder auf Talfahrt

Menlo Park (APA/dpa) - Facebook erklärt in einer überraschenden Kehrtwende, dass von dem Datenskandal um Cambridge Analytica möglicherweise überhaupt keine Nutzer in Europa betroffen gewesen seien. Nach Angaben des Cambridge-Professors Aleksandr Kogan, der die Informationen an die Datenanalyse-Firma weitergab, sei es bei dem Deal nur um Mitglieder aus den USA gegangen.
 

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Facebook: Möglicherweise keine Europäer von Datenskandal betroffen