Französische Hotels verbuchen nach Anschlägen Einbußen

Nach den Anschlägen in Paris haben französische Hotels deutliche Umsatzeinbußen erlitten. Erst Mitte Februar könne mit einer Erholung gerechnet werden, vorausgesetzt es gebe keine weiteren Zwischenfälle, teilte die Marktforschungsfirma MKG am Dienstag mit. Von November bis März dürften dem französischen Hotelsektor voraussichtlich Einnahmen von insgesamt 270 Mio. Euro entgehen.

Mehr als die Hälfte des Betrags büßten demnach allein die Beherbergungbetriebe in Paris ein. Die Branche hofft nun auf einen Schub durch die Fußball-Europameisterschaft im Juni. Frankreich müht sich, seine Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. In dem Land mit den weltweit höchsten Besucherzahlen ist die Tourismusindustrie ein wichtiger Faktor.

Mitte November waren bei einer Anschlagserie, zu der sich die Extremistenmiliz Islamischer Staat bekannt hat, mindestens 130 Menschen getötet worden. Europas größter Hotelbetreiber Accor hatte im Dezember erklärt, die wirtschaftlichen Folgen würden voraussichtlich drei oder vier Monate lang zu spüren seien.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte