Französische Hotels verbuchen nach Anschlägen Einbußen

Nach den Anschlägen in Paris haben französische Hotels deutliche Umsatzeinbußen erlitten. Erst Mitte Februar könne mit einer Erholung gerechnet werden, vorausgesetzt es gebe keine weiteren Zwischenfälle, teilte die Marktforschungsfirma MKG am Dienstag mit. Von November bis März dürften dem französischen Hotelsektor voraussichtlich Einnahmen von insgesamt 270 Mio. Euro entgehen.

Mehr als die Hälfte des Betrags büßten demnach allein die Beherbergungbetriebe in Paris ein. Die Branche hofft nun auf einen Schub durch die Fußball-Europameisterschaft im Juni. Frankreich müht sich, seine Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. In dem Land mit den weltweit höchsten Besucherzahlen ist die Tourismusindustrie ein wichtiger Faktor.

Mitte November waren bei einer Anschlagserie, zu der sich die Extremistenmiliz Islamischer Staat bekannt hat, mindestens 130 Menschen getötet worden. Europas größter Hotelbetreiber Accor hatte im Dezember erklärt, die wirtschaftlichen Folgen würden voraussichtlich drei oder vier Monate lang zu spüren seien.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"