Frankreichs Top-Notenbanker für grenzüberschreitende Banken-Fusionen

Paris/Frankfurt (APA/Reuters) - Grenzüberschreitende Zusammenschlüsse von Banken können nach Einschätzung von EZB-Ratsmitglied Francois Villeroy de Galhau das Finanzsystem sicherer machen. "Wir kommen in Europa an den Punkt, an dem gesunde und gut konzipierte länderübergreifende Fusionen tatsächlich die Finanzstabilität verbessern könnten", sagte Frankreichs Notenbank-Gouverneur am Montag in Paris.

Banken wären dadurch besser in der Lage, ihre Risiken zu streuen. Sie würden an Größe gewinnen und effizienter werden. Die einheitliche Bankenaufsicht sei gestärkt und die Abwicklung von maroden Instituten erleichtert worden, ergänzte Villeroy. Daher müsse das Thema, dass Banken zu groß werden könnten, um sie untergehen zu lassen ("too big to fail"), nicht mehr gefürchtet werden.

Geldhäuser sind bisher derartigen Appellen zu mehr länderübergreifenden Fusionen kaum nachgekommen. Unter anderem befürchten sie, dass durch solche Schritte die Kapitalanforderungen weiter steigen könnten. Die oberste Bankenaufseherin der Europäischen Zentralbank (EZB), Daniele Nouy, erwartet trotzdem künftig Zusammenschlüsse über Ländergrenzen hinweg. "Nun da das Wachstum zurückgekehrt ist, denke ich, dass solche Fusionen geschehen werden", sagte die Französin der portugiesischen Zeitung "Publico".

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte