Frankreichs Staatsschulden weiter deutlich über Maastricht-Grenze

Paris (APA/AFP) - Die französische Staatsverschuldung liegt weiter deutlich über dem von der EU vorgeschriebenen Höchstwert. Im dritten Quartal des Jahres lag sie bei 98,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, wie die Statistikbehörde Insee am Freitag in Paris mitteilte.

Nach den sogenannten Maastricht-Kriterien sind maximal 60 Prozent des BIP erlaubt, also knapp 40 Prozentpunkte weniger als in Frankreich. In Österreich lag die Staatsverschuldung 2016 bei 85 Prozent.

Im Vergleich zum zweiten Quartal 2017 ging die französische Schuldenquote allerdings leicht um einen Prozentpunkt zurück. Grund sind gesunkene Ausstände bei der Verwaltung der Sozialversicherung und der Gemeinde.

Das zweite wichtige Maastricht-Kriterium ist die Neuverschuldung. Diese will Präsident Emmanuel Macron durch Budgetkürzungen erstmals seit zehn Jahren wieder unter die Drei-Prozent-Grenze bringen. Ob dies im laufenden Jahr gelungen ist, dürfte in wenigen Wochen feststehen.

Berlin/Leibnitz (APA) - Das südsteirische IT-Unternehmen "Boom Software" wird künftig rollendes Material der Deutschen Bahn (DB) bei Störfällen in die nächste geeignete Werkstatt lotsen. Eine entsprechende Kooperation über acht Jahre wurde am Freitag bei der Berliner Bahnzulieferer-Messe "InnoTrans" bekanntgegeben. Dies soll zu weniger Verschleiß und zu einer Kostenersparnis beitragen, hieß es in einer Aussendung.
 

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Steirische Software lenkt Loks der Deutschen Bahn in Werkstätten

Brüssel (APA) - Österreich ist Spitzenreiter beim Anteil der erneuerbaren Energiequellen im Strombereich. Laut Eurostat-Daten vom Freitag kam die Alpenrepublik 2016 auf 72,6 Prozent und lag damit vor Schweden (64,9 Prozent) sowie Portugal (54,1 Prozent). Der EU-Durchschnitt lag lediglich bei 29,6 Prozent. Schlusslicht in diesem Bereich war Malta mit nur 5,6 Prozent.
 

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Strom aus Erneuerbaren: Österreich mit höchstem Anteil in EU

Paris (APA/dpa) - Angesichts der Stahl-Krise mit weltweiten Überkapazitäten wollen führende Wirtschaftsmächte weiter an gemeinsamen Lösungen arbeiten. Dazu bekannten sich Vertreter der G-20-Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer sowie weitere Staaten aus der Industrieländer-Organisation OECD bei einem Treffen in Paris.
 

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G-20-Forum: Reduzierung von Stahl-Kapazitäten notwendig