Frankreichs Staatsausgaben 2014 erstmals seit Jahren gesunken

Frankreichs Sparkurs zeigt nach Einschätzung der Pariser Regierung Wirkung. Die Staatsausgaben konnten im vergangenen Jahr stärker begrenzt werden als bisher in Aussicht gestellt, wie am Donnerstag aus vorläufigen Zahlen des Finanzministeriums hervorging.

Das Haushaltsdefizit beläuft sich demnach zwar immer noch auf 85,6 Milliarden Euro, liegt damit aber 3,4 Milliarden Euro unter den bisherigen Prognosen. Finanzminister Michel Sapin zeigte sich zufrieden: Erstmals hätten die Kontrolle und die Senkung der Staatsausgaben so deutliche Ergebnisse gebracht, sagte er der Nachrichtenagentur Reuters. Dies gebe Anlass zur Hoffnung, dass das für 2014 angepeilte Haushaltdefizit von 4,4 Prozent der Wirtschaftsleistung eingehalten werden könne. Endgültige Zahlen werden im März erwartet.

Eigentlich wollte Präsident Francois Hollande das Minus bereits bis Ende 2013 wieder unter die im EU-Stabilitätspakt vorgeschriebene Drei-Prozent-Grenze drücken. Doch angesichts der Konjunkturschwäche revidierte seine sozialistische Regierung die Zielmarken wiederholt und zog damit die Kritik der EU auf sich. Die nun wahrscheinlicher gewordene Einhaltung des aktuellen Ziels für 2014 dürfte Frankreich Rückenwind in Brüssel geben.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro