Frankreichs Notenbankchef fordert rasche Reform für Wirtschaftsunion

München (APA/Reuters) - Der französische Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau hat entschiedene und schnelle Reformen für eine Wirtschaftsunion gefordert. Die Euro-Zone sei zwar stabilisiert, aber ohne Reformen "könnte die Geldpolitik bei einem Abschwung überfordert sein", sagte Villeroy de Galhau am Donnerstagabend auf der Münchner Europa Konferenz. "

Nationale Reformen sind die Voraussetzung für eine starke Währungsunion", fügte er hinzu. "Frankreich hat das vollkommen verstanden." Auch er sei gegen eine Transferunion oder Eurobonds.

Er warnte, dass die Euro-Länder nie vorankommen würden, sollten keine Reformen 2018 gelingen. Er forderte höhere Eigenkapitalquoten der Unternehmen. Diese seien in den USA viel größer. Zudem solle man die riesigen privaten Ersparnisse stärker für Investitionen nutzen. Man dürfe deshalb die Vollendung der Kapitalmarktunion nicht vergessen.

Wichtig wäre auch ein Investitions-Haushalt im Euroraum, um gemeinsame Vorhaben wie die Digitalisierung zu finanzieren. Nötig sei zudem eine engere Koordinierung der Wirtschaftspolitik. Zudem sprach sich Villeroy de Galhau für einen Europäischen Währungsfonds aus.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los