Frankreichs Handelsbilanzdefizit 2017 erneut gewachsen

Paris (APA/dpa) - Frankreichs Handelsbilanz ist im vergangenen Jahr deutlich weiter ins Minus gerutscht. Das Außenhandelsdefizit der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone wuchs um rund 29 Prozent auf 62,3 Mrd. Euro, wie der Zoll am Mittwoch bekanntgab.

Im Jahr davor hatte Wert der Warenimporte den der Exporte um 48,3 Mrd. Euro überschritten. Das Anziehen der Konjunktur im vergangenen Jahr sei mit einem starken Anstieg der Einfuhren gekoppelt.

Insgesamt legte der französische Außenhandel deutlich zu, die Importe wuchsen aber stärker als die Exporte. Frankreich führte Waren im Wert von 535,5 Mrd. Euro ein, im Export kam das Land aber nur auf 473,2 Mrd. Euro. Damit verschlechterte sich die Handelsbilanz nun das zweite Jahr in Folge, nachdem sie sich davor vier Jahre in Serie verbessert hatte. Der Austausch von Dienstleistungen ist in dieser Statistik nicht berücksichtigt.

Der Anstieg des Defizits basiere zu einem großen Teil auf einer höheren Rechnung für Energie-Importe, die mit dem Anstieg des Ölpreises zusammenhingen, hieß es in der Statistik. Aber auch im produzierenden Gewerbe sei das Defizit gewachsen und habe einen neuen Rekordwert erreicht - dies hänge mit dem stärkeren Wirtschaftswachstum zusammen, das den Import von zur Weiterverarbeitung bestimmten Zwischenprodukten angekurbelt habe.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker