Frankreichs Handelsbilanzdefizit 2017 erneut gewachsen

Paris (APA/dpa) - Frankreichs Handelsbilanz ist im vergangenen Jahr deutlich weiter ins Minus gerutscht. Das Außenhandelsdefizit der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone wuchs um rund 29 Prozent auf 62,3 Mrd. Euro, wie der Zoll am Mittwoch bekanntgab.

Im Jahr davor hatte Wert der Warenimporte den der Exporte um 48,3 Mrd. Euro überschritten. Das Anziehen der Konjunktur im vergangenen Jahr sei mit einem starken Anstieg der Einfuhren gekoppelt.

Insgesamt legte der französische Außenhandel deutlich zu, die Importe wuchsen aber stärker als die Exporte. Frankreich führte Waren im Wert von 535,5 Mrd. Euro ein, im Export kam das Land aber nur auf 473,2 Mrd. Euro. Damit verschlechterte sich die Handelsbilanz nun das zweite Jahr in Folge, nachdem sie sich davor vier Jahre in Serie verbessert hatte. Der Austausch von Dienstleistungen ist in dieser Statistik nicht berücksichtigt.

Der Anstieg des Defizits basiere zu einem großen Teil auf einer höheren Rechnung für Energie-Importe, die mit dem Anstieg des Ölpreises zusammenhingen, hieß es in der Statistik. Aber auch im produzierenden Gewerbe sei das Defizit gewachsen und habe einen neuen Rekordwert erreicht - dies hänge mit dem stärkeren Wirtschaftswachstum zusammen, das den Import von zur Weiterverarbeitung bestimmten Zwischenprodukten angekurbelt habe.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte