Frankreichs Handelsbilanzdefizit 2017 erneut gewachsen

Paris (APA/dpa) - Frankreichs Handelsbilanz ist im vergangenen Jahr deutlich weiter ins Minus gerutscht. Das Außenhandelsdefizit der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone wuchs um rund 29 Prozent auf 62,3 Mrd. Euro, wie der Zoll am Mittwoch bekanntgab.

Im Jahr davor hatte Wert der Warenimporte den der Exporte um 48,3 Mrd. Euro überschritten. Das Anziehen der Konjunktur im vergangenen Jahr sei mit einem starken Anstieg der Einfuhren gekoppelt.

Insgesamt legte der französische Außenhandel deutlich zu, die Importe wuchsen aber stärker als die Exporte. Frankreich führte Waren im Wert von 535,5 Mrd. Euro ein, im Export kam das Land aber nur auf 473,2 Mrd. Euro. Damit verschlechterte sich die Handelsbilanz nun das zweite Jahr in Folge, nachdem sie sich davor vier Jahre in Serie verbessert hatte. Der Austausch von Dienstleistungen ist in dieser Statistik nicht berücksichtigt.

Der Anstieg des Defizits basiere zu einem großen Teil auf einer höheren Rechnung für Energie-Importe, die mit dem Anstieg des Ölpreises zusammenhingen, hieß es in der Statistik. Aber auch im produzierenden Gewerbe sei das Defizit gewachsen und habe einen neuen Rekordwert erreicht - dies hänge mit dem stärkeren Wirtschaftswachstum zusammen, das den Import von zur Weiterverarbeitung bestimmten Zwischenprodukten angekurbelt habe.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen