Frankreichs Finanzminister traut Wirtschaft 2018 mehr Schwung zu

Paris (APA/Reuters) - Die französische Wirtschaft wird laut Finanzminister Bruno Le Maire 2018 voraussichtlich besser laufen als von der Regierung prognostiziert. Die für den Haushalt herangezogene Schätzzahl von plus 1,7 Prozent beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde wohl übertroffen, sagte der Minister am Montag. "Das Wachstum ist solide", fügte er hinzu.

2017 dürfte es sich laut Le Maire erstmals seit 2011 der Marke von 2 Prozent genähert haben. Zugleich legte der Minister mit seiner Unterschrift einen 10 Mrd. Euro schweren Innovationsfonds zur Finanzierung junger Unternehmen auf. Dabei handelt es sich um ein Wahlversprechen von Präsident Emmanuel Macron, der laut Le Maire demnächst auch den offiziellen Startschuss für das Projekt geben wird.

Der Fonds speist sich zunächst aus Einnahmen aus Verkaufserlösen staatlicher Minderheitsanteile am Energiekonzern Engie und Renault, die 1,6 Mrd. Euro in die Staatskasse spülten. Zudem kann der Fonds auf 8,4 Mrd. Euro aus Anteilen am Versorger EDF und am Rüstungskonzern Thales zurückgreifen, die in Staatshand bleiben.

Göteborg/Hannover (APA/dpa) - Der schwedische Lastwagenbauer Volvo will mittelschwere Transporter zunehmend auch mit Elektroantrieb anbieten. Ab dem Jahresende könnten zunächst ausgewählte Kunden den neuen E-Lkw der Marke mit einer Nutzlast bis zu 20 Tonnen und einer Reichweite bis zu 300 Kilometern testen, kündigte Produktionschef Jonas Odermalm am Mittwoch an.
 

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Lastwagenbauer Volvo setzt zunehmend auf E-Trucks

Wien (APA) - Die Bundesregierung will mehr Menschen in Beschäftigung bringen und hat dazu für heute zu einem Job-Gipfel geladen, erklärte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) nach dem Ministerrat. Zwar herrsche derzeit Hochkonjunktur, gleichzeitig seien die Betriebe aber auf der Suche nach Fachkräften. Die Mittel für Integration in ihrem Ressort werden von 10 auf 20 Mio. Euro aufgestockt.
 

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Job-Gipfel - Schramböck will mehr Menschen in Beschäftigung bringen

Tuzla/Sarajevo (APA) - Ein chinesisches Baukonsortium, das 2014 den Zuschlag für den Bau eines neuen 450-Megawatt-Blocks des Kohlekraftwerkes in Tuzla im Wert von 1,5 Mrd. Konvertible Mark (761,61 Mio. Euro) erhielt, zieht sich aus dem Projekt zurück. Das berichtete am Mittwoch das Internetportal "Klix.ba" unter Berufung auf das Konsortium von Gezhouba Group (CGGC) und Guangdong Electric Power Design Institute (GEDI).
 

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Chinesisches Konsortium steigt aus bosnischem Mega-Bauprojekt aus