Frankreichs Finanzminister: Harte EU-Haltung gegen China und USA

Berlin (APA/Reuters) - Die EU wird nach Angaben des französischen Wirtschafts- und Finanzministers Bruno Le Maire in zwei Jahren eine Besteuerung amerikanischer Digitalunternehmen beschlossen haben. Le Maire kündigte bei einer Rede in Berlin zudem ein hartes Vorgehen gegen China an.

Es könne nicht sein, dass etwa China Märkte für europäische Firmen verschließe, aber eigene Produkte in der EU verkaufen können, sagte er. "Wir sind nicht protektionistisch, aber wir verteidigen unsere Interessen", sagte er. Le Maire nannte das Beispiel der Hersteller von Zügen. Die Europäer hätten bereits zugelassen, dass man die eigene Solarindustrie zerstört habe. "Das wird sich nicht wiederholen."

Le Maire forderte ein gemeinsames europäisches Vorgehen. Kein EU-Staat und kein EU-Unternehmen könne sich allein gegenüber China oder den USA behaupten. Es sei auch notwendig, dass die EU-Staaten gemeinsam in neue Technologien wie Künstliche Intelligenz, Robotics oder Raumfahrt investierten.

Peking/Washington (APA/dpa) - Vor dem Hintergrund des Handelskrieges mit den USA ist Chinas Wachstum unerwartet stark zurückgegangen. Die zweitgrößte Volkswirtschaft wächst so langsam wie seit Anfang 2009 nach Ausbruch der globalen Finanzkrise nicht mehr.
 

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Chinas Wachstum fiel unerwartet stark - Niedrigster Stand seit 2009

Wilmington (Delaware) (APA/dpa) - Der US-Chemieriese DowDupont schreibt Milliarden auf seine Agrar-Tochter ab. Der Betrag belaufe sich auf 4,6 Milliarden US-Dollar (3,98 Mrd. Euro), teilte das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss in einer Pflichtmitteilung an die Aufsichtsbehörde SEC mit. Begründet wurde die Maßnahme unter anderem mit gesenkten langfristigen Erwartungen bei Umsatz und Gewinn.
 

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DowDupont schreibt Milliarden auf Agrarsparte ab

Göteborg (APA/dpa) - Eine gute Nachfrage aus Europa und den USA hat dem schwedischen Lkw-Hersteller Volvo im dritten Quartal ein Umsatzplus und einen noch kräftigeren Ergebnissprung verschafft. Konzernchef Martin Lundstedt sprach in einer Mitteilung vom Freitag vom "besten Quartal in der Unternehmensgeschichte". Rückenwind erhielt Volvo auch durch positive Währungseffekte.
 

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Volvo mit Ergebnissprung dank hoher Nachfrage