Frankreichs Eisenbahner legen wieder Zugverkehr lahm

Paris (APA/dpa) - Streikende Eisenbahner haben am Mittwoch erneut den Zugverkehr in Frankreich lahmgelegt. Zahlreiche Verbindungen fielen laut Bahngesellschaft SNCF aus. Betroffen waren auch direkte Strecken nach Deutschland.

In der Hauptstadtregion Paris stauten sich Autos auf einer Länge von rund 350 Kilometern. Das sei deutlich mehr als an normalen Wochentagen, wie der Radio-Nachrichtensender Franceinfo berichtete.

Der Ausstand hatte am Dienstag begonnen. Die Gewerkschaften wehren sich gegen Regierungspläne für einen Umbau der SNCF und mehr private Konkurrenz. Die Streikwelle soll noch bis zum Juni dauern. Die Gewerkschaften wollen immer im Wechsel zwei Tage streiken und drei Tage arbeiten.

Wien (APA) - Eine aktuelle Umfrage sieht eine deutliche Mehrheit gegen den von der Regierung geplanten Zwölf-Stunden-Arbeitstag. Laut einer vom Meinungsforscher Peter Hajek für ATV durchgeführten Umfrage, sprechen sich 59 Prozent gegen die Regierungspläne aus. Auch ÖVP- und FPÖ-Wähler unterstützen die Pläne nur zu 50 bzw. 49 Prozent. 54 Prozent attestieren der Regierung Klientelpolitik für Unternehmer, Beamte und Bauern.
 

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Arbeitszeit: Umfrage sieht deutliche Mehrheit gegen Zwölf-Stunden-Tag

Tokio (APA/AFP) - Angesichts einer alternden Bevölkerung und zunehmenden Fachkräftemangels hat die japanische Regierung eine Lockerung der Einreisebestimmungen angekündigt. "Der Fachkräftemangel ist dringlicher geworden", sagte Kabinettssekretär Yoshihide Suga am Freitag vor Journalisten.
 

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Japan will Einreisebestimmungen lockern und mehr Fachkräfte holen

Moskau (APA/dpa) - Die Fußball-WM wird Russland nach Einschätzung seiner Nationalbank nur ein geringes Wirtschaftswachstum bringen. Aufs Jahr gerechnet sei ein Plus von 0,1 bis 0,2 Prozentpunkten zu erwarten, sagte Zentralbankchefin Elvira Nabiullina am Freitag in Moskau. "Dafür wird sich die Weltmeisterschaft positiv auf die Erwartung und Stimmung der Russen wie der Gäste auswirken", sagte sie laut Agentur Tass.
 

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Russische Nationalbank erwartet kaum Wirtschaftswachstum durch WM