Frankreich: Wirtschaft auf Erholungskurs

Paris - Frankreichs Privatwirtschaft bleibt auf Wachstumskurs. Der vom Markit-Institut erhobene Einkaufsmanagerindex lag im März vorläufigen Daten zufolge bei 51,7 Zählern. Er war damit erst das zweite Mal seit April 2014 über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Allerdings tendierte das Barometer damit leicht unter dem Wert von 52,2 Zählern vom Vormonat.

Vor allem der Dienstleistungssektor legte der am Dienstag veröffentlichten Umfrage zufolge wie erwartet zu. Die Industrie verlangsamte ihren Schrumpfkurs.

Die Schwäche Frankreichs habe die Erholung in der Eurozone bisher aufgehalten, sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. Dass die zweitgrößte Wirtschaft in der Eurozone nun die beste Entwicklung seit Mitte 2011 erlebe, gebe Hoffnung auf eine stabile Erholung im Euroraum.

Düsseldorf/Göteborg (APA/Reuters) - Der Autobauer Volvo Cars, der nach einem Gewinnsprung im Quartal weiter auf Rekordkurs ist, will durch Produktionsverlagerung US-Zölle auf Importe aus China umgehen. Der SUV XC60 für den US-Markt werde künftig in Europa und nicht mehr in China gefertigt, sagte Firmenchef Hakan Samuelsson am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Verlagerung habe bereits begonnen.
 

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Autobauer Volvo verlagert wegen US-Zöllen SUV-Produktion nach Europa

Brüssel (APA) - EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström hat im Rahmen einer Veranstaltung über den Marshall-Plan die Bedeutung der Zusammenarbeit im Handel mit den USA beschworen. "Wir stehen heute an einer Wegkreuzung für den offenen globalen Handel." Sie hoffe, die USA werden mit der EU das Vertrauen in das multilaterale Handelssystem wieder aufbauen.
 

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Strafzölle - Malmström beschwört Zusammenarbeit im Handel

Berlin (APA/Reuters) - Das Münchner Ifo-Institut kritisiert die neuen EU-Schutzzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte als kontraproduktiv. "Sie richten mehr Schaden an als Nutzen", erklärte Ifo-Außenwirtschaftschef Gabriel Felbermayr am Donnerstag. "Die Schutzzölle sind keineswegs Ausdruck ökonomischer Vernunft, sondern der Lobbystärke der Stahlbranche."
 

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Ifo-Institut kritisiert EU-Schutzzölle - "Mehr Schaden als Nutzen"