Frankreich will Großkonzerne vor feindlichen Übernahmen schützen

Paris (APA/Reuters) - Frankreich wird Ministerpräsident Edouard Philippe zufolge keine feindlichen Übernahmen heimischer Großkonzerne zulassen. "Seien wir nicht naiv: Wir werden nicht zögern, uns zu wehren, sollten französische Champions in Gefahr geraten, vor allem im Falle einer drohenden Übernahme", sagte Philippe am Montag auf einer Veranstaltung im Pariser Vorort Bobigny.

Dabei gehe es nicht allein um die Verteidigungs- und die Sicherheitsbranche, sondern um alle Industriezweige einschließlich Nahrungsmittel und Kosmetik.

Um den französischen Lebensmittelkonzern Danone ranken sich Übernahmespekulationen, seit die Zeitung "New York Post" das Unternehmen in einem Bericht im August als mögliches Kaufziel genannt hatte. Der Tod von L'Oreal-Erbin Liliane Bettencourt im September löste zudem Spekulationen darüber aus, was die Gründerfamilie sowie Großaktionär Nestle nun mit ihren Anteilen am weltgrößten Kosmetikhersteller machen werden.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne