Frankreich stimmt für Ausstieg aus Erdöl und Gas bis 2040

Paris (APA/AFP) - Im Kampf gegen den Klimawandel will Frankreich bis 2040 die Förderung von Erdöl und Gas auf seinem Territorium weitgehend stoppen. Einer entsprechenden Gesetzesvorlage stimmte die Nationalversammlung am Dienstag in Paris mit breiter Mehrheit in erster Lesung zu. Nach Inkrafttreten des Gesetzes sollen keine neuen Förderlizenzen mehr erteilt werden.

Bestehende Genehmigungen sollen nicht über 2040 hinaus verlängert werden.

Das Gesetz betrifft sowohl das Festland als auch das Meer, die französischen Überseegebiete eingeschlossen. Die Förderung von Schiefergas soll vollständig verboten werden - bisher war nur das Fracking untersagt, die einzige bisher praktikable Technik zur Förderung von Schiefergas.

Zum Missfallen von Umweltschützern billigte die Nationalversammlung aber Ausnahmen für Unternehmen, die Erdöl oder Gas fördern. Sie können die Produktion demnach auch nach 2040 fortsetzen, wenn sie bis dahin nicht ihre Forschungskosten wieder eingespielt haben.

Frankreich will mit dem Gesetz Vorreiter bei der Abkehr von fossilen Energieträgern werden und ein Signal für den Klimaschutz setzen. Allerdings wird in dem Land ohnehin nur sehr wenig Erdöl und Gas gefördert. Die jährliche Erdölproduktion liegt bei rund 815.000 Tonnen - das entspricht nur einem Prozent des französischen Gesamtverbrauchs.

Das Gesetz soll noch im laufenden Jahr in Kraft treten. Umweltminister Nicolas Hulot hatte im Juli angekündigt, bis 2040 auch den Verkauf von Dieselautos und Benzinern stoppen zu wollen.

Wien (APA) - Im Lichte der am Montag begonnenen Warnstreiks in der Metalltechnischen Industrie hat der Arbeitnehmerverhandler Rainer Wimmer (PRO-GE/FSG) mit noch ernsteren Maßnahmen gedroht, sollte es davor nicht ein "substanzielles Angebot" von der Arbeitgeberseite geben. Gibt es keine Verhandlungsrunde mit einem solchen Angebot "wird es am 19. November richtig ernst", so Wimmer im Gespräch mit der APA.
 

Newsticker

Metaller-KV: Wimmer: Echtes Angebot oder es wird "richtig ernst"

Rüsselsheim (APA/Reuters) - Opel ist mit seinem Eilantrag gegen den behördlich angeordneten Rückruf von knapp 100.000 Dieselautos vor Gericht gescheitert. Das Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht habe am 9. November den Eilantrag gegen den vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) angeordneten Zwangsrückruf abgelehnt, teilte das Gericht am Montag mit.
 

Newsticker

Opel - Gericht weist Eilantrag gegen Diesel-Rückrufbescheid ab

Pfäffikon (APA) - Die GA Europe hat erst im September die insolvente Modekette Vögele übernommen - und prüft bereits Angebote von Unternehmen, die Vögele kaufen wollen. "Der Übergang ist für Anfang 2019 geplant", heißt es in einer Aussendung von GA Europe vom Montag. Die eben erst bestellte neue Ware für Herbst und Winter 2018 geht direkt in den Räumungsverkauf.
 

Newsticker

Neuer Vögele-Eigentümer prüft bereits Angebote für den Weiterverkauf