Frankreich fordert von SocGen Rechenschaft zu Panama-Konten

Frankreich fordert von SocGen Rechenschaft zu Panama-Konten

In Frankreich ruft die Rolle der Großbank Societe Generale bei der massenhaften Gründung von Tarnfirmen in Panama Finanzminister Michel Sapin auf den Plan. Sapin sagte am Mittwoch im Radiosender Europe 1, er habe den Vorstand bei einem Treffen am Dienstagabend aufgefordert, "alles auf den Tisch zu legen". Er wolle wissen, ob Societe Generale Offshore-Konten und Tarnfirmen - selbst oder über Dritte - eingerichtet habe, die etwas verbergen sollten und vor allem Geld vor dem Finanzamt verstecken sollten.

Sapin bezog sich auf Dokumente einer Anwaltskanzlei in Panama, die Anfang der Woche von der "Süddeutschen Zeitung" und anderen Medien unter dem Namen "Panama Papers" veröffentlicht worden waren. Societe Generale hatte den Berichten zufolge seit den 1990er Jahren allein 979 Tarnfirmen gegründet, in denen Kunden Geld in dem mittelamerikanischen Land parken konnten, die viertmeisten aller Banken weltweit. Das Pariser Institut hatte am Montag erklärt, es habe sich an alle Vorschriften in allen Ländern gehalten, in denen es tätig sei.

Der Zeitung "Le Monde" sagte Sapin, die Affäre könne Untersuchungen der französischen Finanzaufsicht - auch bei der luxemburgischen Tochter von Societe Generale - nach sich ziehen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte