Frankreich und Katar unterschrieben milliardenschweren Rafale-Vertrag

Paris/Doha - Der Verkauf von 24 französischen Rafale-Kampfjets an den Golfstaat Katar ist endgültig perfekt. Der 6,3 Milliarden Euro schwere Rüstungsdeal wurde am Montag in Doha im Beisein des französischen Präsidenten Francois Hollande unterzeichnet.

Der Chef des französischen Flugzeugbauers Dassault, Eric Trappier, sowie General Achmed al-Malki als Vertreter der Streitkräfte Katars setzten ihre Unterschrift unter den Vertrag. Die Vereinbarung sieht nach Angaben von Dassault auch eine Kaufoption für zwölf weitere Kampfjets vor.

Frankreich hatte über Jahre keinen einzigen Vertrag zum Export der Rafale-Kampfflugzeuge vermelden können. Allein in den vergangenen drei Monaten kamen nun aber mehrere Vereinbarungen zustande: Ägypten bestellte im Februar 24 Rafale, danach folgte Indien Anfang April mit einer Bestellung von 36 Kampfflugzeugen. Frankreich hofft auf Verträge auch mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Malaysia.

Die französischen Rafale sind durch Militäreinsätze in verschiedenen Krisenregionen von Afghanistan über Mali bis hin zum Irak erprobt. Die 2004 von der französischen Luftwaffe in Betrieb genommenen Flugzeuge sind unter anderem für Aufgaben der Luftverteidigung, für strategische Bombardements und für Luftaufklärung ausgerüstet.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018