Frankreich droht Google mit Strafen im Streit um Datenlöschungen

Dem US-Internetkonzern Google droht neuer Ärger im Streit um die Löschung persönlicher Daten in seiner Suchmaschine. Die französische Datenschutzbehörde CNIL rief das Unternehmen am Freitag auf, Einträge nicht nur auf seinen europäischen Internetseiten, sondern weltweit zu entfernen, wenn entsprechenden Anfragen von Betroffenen stattgegeben werde.

Die CNIL drohte mit einem
förmlichen Verfahren, sollte Google nicht innerhalb von 15 Tagen
der Forderung nachkommen. Damit wäre Frankreich das erste Land,
das Google in dieser Frage Sanktionen auferlegen könnte. Jedoch
darf die CNIL nur Geldstrafen bis zu einer Höhe von 150.000 Euro
verhängen.

Google steht seit Jahren in der Kritik von Anwälten und
Datenschützern, weil sich der Konzern weigert, persönliche
Informationen zu löschen. Im Mai 2014 stärkte der Europäische
Gerichtshof (EuGH) jedoch das "Recht auf Vergessen" im Internet.
Demnach muss Google unter bestimmten Umständen Verweise auf
Internetseiten mit sensiblen persönlichen Informationen von
Europäern aus der Ergebnisliste seiner Suchmaschine entfernen.

Google bekräftigte, der Konzern müsse die Vorschrift nur für
seine europäischen Internetseiten anwenden.

Karlsruhe (APA/dpa) - Der deutsche Stromkonzern EnBW will verstärkt Infrastrukturleistungen über den Energiebereich hinaus anbieten und geht davon aus, dass konventionelle Kraftwerke künftig nur noch wenig zum Ergebnis beitragen.
 

Newsticker

EnBW will weg von Kohle und mehr in E-Mobilität investieren

Brüssel (APA) - In Österreich liegt die durchschnittliche Lebensarbeitszeit, die Menschen im Beruf verbringen, etwas höher als in der EU. Sie betrug 2016 in Österreich 37,1 Jahre, EU-weit hingegen 35,6 Jahre. Die Dauer des Arbeitslebens ist am längsten in Schweden mit 41,3 Jahren, gefolgt von Dänemark (40,3), den Niederlanden (40,0), Großbritannien (38,8), Deutschland (38,1), Estland (37,8) und Finnland (37,7).
 

Newsticker

Berufsdauer in Österreich über dem EU-Durchschnitt

Wien (APA) - Die heimische Kinobranche sorgte 2015 für eine Bruttowertschöpfung von insgesamt 227 Mio. Euro im Inland. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer aktuellen Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS) zur ökonomischen Bedeutung des Sektors, die am Dienstagabend in der Wirtschaftskammer präsentiert wurde. Das Steuer- und Abgabenaufkommen betrug dabei 86 Mio. Euro.
 

Newsticker

Heimische Kinobranche bringt Bruttowertschöpfung von 227 Mllionen Euro