Frankreich droht Google mit Strafen im Streit um Datenlöschungen

Dem US-Internetkonzern Google droht neuer Ärger im Streit um die Löschung persönlicher Daten in seiner Suchmaschine. Die französische Datenschutzbehörde CNIL rief das Unternehmen am Freitag auf, Einträge nicht nur auf seinen europäischen Internetseiten, sondern weltweit zu entfernen, wenn entsprechenden Anfragen von Betroffenen stattgegeben werde.

Die CNIL drohte mit einem
förmlichen Verfahren, sollte Google nicht innerhalb von 15 Tagen
der Forderung nachkommen. Damit wäre Frankreich das erste Land,
das Google in dieser Frage Sanktionen auferlegen könnte. Jedoch
darf die CNIL nur Geldstrafen bis zu einer Höhe von 150.000 Euro
verhängen.

Google steht seit Jahren in der Kritik von Anwälten und
Datenschützern, weil sich der Konzern weigert, persönliche
Informationen zu löschen. Im Mai 2014 stärkte der Europäische
Gerichtshof (EuGH) jedoch das "Recht auf Vergessen" im Internet.
Demnach muss Google unter bestimmten Umständen Verweise auf
Internetseiten mit sensiblen persönlichen Informationen von
Europäern aus der Ergebnisliste seiner Suchmaschine entfernen.

Google bekräftigte, der Konzern müsse die Vorschrift nur für
seine europäischen Internetseiten anwenden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte