Frankreich bereitet Verkauf von Staatsbeteiligungen vor

Paris (APA/dpa) - Die französische Regierung will Beteiligungen am Betreiber der Pariser Flughäfen und der staatlichen Lottogesellschaft verkaufen. Mit dem Geld soll ein Innovationsfonds gespeist werden, den Präsident Emmanuel Macron im Wahlkampf versprochen hatte und der Anfang des Jahres geschaffen wurde.

"Es ist unerlässlich, den Platz des Staats in unserer Wirtschaft neu zu definieren", sagte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Mittwoch im Radiosender RTL. Auch Anteile am Energieversorger Engie sollen verkauft werden.

Die Voraussetzungen für das Vorhaben soll ein Gesetz schaffen, dessen Entwurf die Regierung am Montag vorlegen will. Frankreich hält mehr als die Hälfte der Anteile am Konzern ADP, dem Betreiber der Pariser Großflughäfen Charles de Gaulle und Orly. Die Lottogesellschaft Francaise des Jeux gehört zu 72 Prozent dem Staat.

Le Maire ließ offen, welchen Anteil seiner Beteiligungen der Staat verkaufen könnte - diese Entscheidungen würden Ende 2018 oder Anfang 2019 getroffen. Der Minister sagte der Wirtschaftszeitung "Les Echos" (Mittwoch), die Staatsanteile an den drei Unternehmen machten rund 15 Mrd. Euro aus, "die heute blockiert sind und es nicht erlauben, für unsere Zukunft zu investieren". Er machte deutlich, dass ein Teil der Erlöse auch zum Schuldenabbau eingesetzt werden könnte.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte