Frankreich bekräftigt Ablehnung zu Altice/Bouygues-Fusion

Paris - Die französische Regierung hat ihre Ablehnung einer Übernahme des Telekom-Konzerns Bouygues durch den Konkurrenten Altice bekräftigt. Wirtschaftsminister Emmanuel Macron sagte am Montagabend, er wolle kein Unternehmen, dass zu groß sei um zu scheitern und nur durch kostspielige staatliche Programme gerettet werden könne.

Mit Stand Ende Mai war Altice, zu dem der zweitgrößte französische Telekom-Konzern Numericable-SFR gehört, mit 24,5 Milliarden Euro verschuldet. Rating-Agenturen haben das Unternehmen mit einem negativen Ausblick versehen. Insidern zufolge bewertet das Altice-Angebot Bouygues mit zehn Milliarden Euro.

Gelingt das Vorhaben, würde Orange gemessen an der Kundenzahl als Marktführer in Frankreich abgelöst. Der Bouygues-Vorstand will am Dienstag über die Transaktion beraten. Nach Informationen aus mit dem Vorgang vertrauten Kreisen will der Milliardär Patrick Drahi, der hinter Altice steht, ebenfalls am Dienstag mit Macron über die Übernahme sprechen.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"