Frankreich bekräftigt Ablehnung zu Altice/Bouygues-Fusion

Paris - Die französische Regierung hat ihre Ablehnung einer Übernahme des Telekom-Konzerns Bouygues durch den Konkurrenten Altice bekräftigt. Wirtschaftsminister Emmanuel Macron sagte am Montagabend, er wolle kein Unternehmen, dass zu groß sei um zu scheitern und nur durch kostspielige staatliche Programme gerettet werden könne.

Mit Stand Ende Mai war Altice, zu dem der zweitgrößte französische Telekom-Konzern Numericable-SFR gehört, mit 24,5 Milliarden Euro verschuldet. Rating-Agenturen haben das Unternehmen mit einem negativen Ausblick versehen. Insidern zufolge bewertet das Altice-Angebot Bouygues mit zehn Milliarden Euro.

Gelingt das Vorhaben, würde Orange gemessen an der Kundenzahl als Marktführer in Frankreich abgelöst. Der Bouygues-Vorstand will am Dienstag über die Transaktion beraten. Nach Informationen aus mit dem Vorgang vertrauten Kreisen will der Milliardär Patrick Drahi, der hinter Altice steht, ebenfalls am Dienstag mit Macron über die Übernahme sprechen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Lufthansa kann nach Einschätzung eines Experten noch in diesem Jahr mit der Genehmigung der EU-Kommission für den Kauf eines großen Teils der insolventen Air Berlin rechnen - aber nur unter harten Bedingungen. "Es wird Auflagen geben, die noch über die Abgabe von Slots hinausgehen dürften", erklärte Luftfahrtexperte Ulrich Schulte-Strathaus am Dienstag bei einer Branchenkonferenz in Frankfurt.
 

Newsticker

Lufthansa muss mit harten EU-Auflagen rechnen

Dallas (Texas)/New York (APA/Reuters) - Der US-Telekomkonzern AT&T will nach dem Einspruch der US-Regierung die geplante milliardenschwere Übernahme des Medienkonzerns Time Warner vor Gericht durchboxen. AT&Ts Prozessanwalt Dan Petrocelli sagte dem Sender CNBC am Dienstag, dass das Fusionsvorhaben keine Bedrohung für die Verbraucher darstelle. Die Klage des Justizministeriums sei deshalb "töricht".
 

Newsticker

AT&T-Anwalt will für Time-Warner-Kauf vor Gericht ziehen

Wien/Wels (APA) - Der oberösterreichische Industrielle Stefan Pierer hat über ihm nahestehende Gesellschaften seinen Anteil an der KTM Industries AG weiter aufgestockt. Die Pierer Industrie AG habe von Organen der KTM Industries AG sowie von der Gesellschaft nahestehenden Personen insgesamt 12,2 Mio. Aktien zu je 4,80 Euro/Aktie erworben. Das entspreche rund 5,42 Prozent des Grundkapitals.
 

Newsticker

Pierer stockt bei KTM Industries auf