Frankreich bekräftigt Ablehnung zu Altice/Bouygues-Fusion

Paris - Die französische Regierung hat ihre Ablehnung einer Übernahme des Telekom-Konzerns Bouygues durch den Konkurrenten Altice bekräftigt. Wirtschaftsminister Emmanuel Macron sagte am Montagabend, er wolle kein Unternehmen, dass zu groß sei um zu scheitern und nur durch kostspielige staatliche Programme gerettet werden könne.

Mit Stand Ende Mai war Altice, zu dem der zweitgrößte französische Telekom-Konzern Numericable-SFR gehört, mit 24,5 Milliarden Euro verschuldet. Rating-Agenturen haben das Unternehmen mit einem negativen Ausblick versehen. Insidern zufolge bewertet das Altice-Angebot Bouygues mit zehn Milliarden Euro.

Gelingt das Vorhaben, würde Orange gemessen an der Kundenzahl als Marktführer in Frankreich abgelöst. Der Bouygues-Vorstand will am Dienstag über die Transaktion beraten. Nach Informationen aus mit dem Vorgang vertrauten Kreisen will der Milliardär Patrick Drahi, der hinter Altice steht, ebenfalls am Dienstag mit Macron über die Übernahme sprechen.

Ankara (APA/Reuters) - Die türkische Regierung hat vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 24. Juni ihre Ausgaben hochgefahren. Dadurch wuchs das Budgetdefizit in den ersten fünf Monaten dieses Jahres um 78 Prozent auf umgerechnet rund 3,7 Mrd. Euro (20,5 Mrd. Lira), wie aus den am Montag veröffentlichten offiziellen Daten hervorgeht.
 

Newsticker

Türkisches Staatsdefizit stieg vor Wahlen kräftig - Mehr Ausgaben

Vilnius (APA/Reuters) - Die EZB wird nach Einschätzung von Litauens Notenbankchef Vitas Vasiliauskas möglicherweise im Herbst 2019 erstmals seit Jahren ihre Zinsen straffen. "Da es traditionell keine Sitzung im August gibt, ist es offensichtlich, dass wir über September, Oktober sprechen könnten", sagte das EZB-Ratsmitglied am Montag vor Journalisten. "Ich würde sagen, es geht in Richtung Herbst."
 

Newsticker

EZB-Notenbanker hält Zinserhöhung im Herbst 2019 für möglich

Wien (APA) - Die ÖVP/FPÖ-Regierung will den lebenslangen Rücktritt von Lebensversicherungen im Fall von falscher oder fehlender Belehrung um einiges unattraktiver machen. Betroffene sollen bereits 2019 deutlich weniger Geld herauskommen. Die Arbeiterkammer und die Liste Pilz kritisieren den schwarz-blauen Vorstoß.
 

Newsticker

AK-Kritik: Regierung macht Versicherungsrücktritt unattraktiver