Frankfurter Flughafen bekam 2015 Streiks zu spüren

Der Frankfurter Flughafen hat 2015 mehr Passagiere angezogen als im Jahr davor. Die Zahl der Fluggäste sei um 2,5 Prozent auf gut 61 Millionen gestiegen, teilte der Flughafenbetreiber am Freitag mit. Allerdings hatte der Konzern noch im November mit einem Plus von 3 bis 4 Prozent gerechnet.

"Das Wachstum wäre ohne die Streiks der Piloten und Flugbegleiter bei Lufthansa höher ausgefallen", erklärte Fraport. Im November hatten die Flugbegleiter der deutschen AUA-Mutter Lufthansa für sieben Tage die Arbeit niedergelegt, auch die Piloten hatten 2015 mehrmals gestreikt, viele Flüge waren gestrichen worden.

Das Frachtaufkommen fiel am Frankfurter Flughafen im vergangenen Jahr um 2,3 Prozent auf etwa 2,1 Millionen Tonnen. Den Rückgang führte Fraport vor allem "auf die Schwäche des Welthandels und die wirtschaftlichen Probleme in den Schwellenländern" zurück.

Im Dezember stieg die Zahl der Passagiere in Frankfurt um 2,1 Prozent, das Frachtaufkommen fiel um 0,5 Prozent.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen