Frankfurter Flughafen profitiert von wachsendem Europa-Verkehr

Frankfurt (APA/Reuters) - Neue Flugverbindungen vor allem auf europäischen Strecken lassen die Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen weiter steigen. Wie der deutsche Flughafenbetreiber Fraport am Donnerstag mitteilte, sind in der ersten Jahreshälfte rund 32,7 Millionen Fluggäste in Frankfurt abgeflogen oder angekommen. Das entspricht einem Plus von 9,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Mit 6,4 Millionen Passagieren allein im Juni betrug der Zuwachs in diesem Monat sogar 9,8 Prozent. Fraport-Chef Stefan Schulte hatte Mitte Juni erklärt, auf Jahressicht halte er am größten deutschen Flughafen einen stärkeren Anstieg der Passagierzahlen für möglich als die bisher prognostizierten gut sechs Prozent.

Das starke Wachstum des Hauptkunden Lufthansa, aber auch anderer Airlines wie der Billigflieger Ryanair und Easyjet, überlastet mitunter die Infrastruktur des Airports mit dem Kürzel "FRA". Seit dem Frühjahr kam es dort immer wieder zu langen Schlangen und Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen. Im ersten Halbjahr gab es laut Fraport insgesamt gut 247.000 Starts und Landungen, ein Plus von 8,6 Prozent. Mit rund 1,1 Millionen Tonnen verharrte das Frachtvolumen dagegen auf Vorjahresniveau.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen