Frankfurter Flughafen profitiert von wachsendem Europa-Verkehr

Frankfurt (APA/Reuters) - Neue Flugverbindungen vor allem auf europäischen Strecken lassen die Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen weiter steigen. Wie der deutsche Flughafenbetreiber Fraport am Donnerstag mitteilte, sind in der ersten Jahreshälfte rund 32,7 Millionen Fluggäste in Frankfurt abgeflogen oder angekommen. Das entspricht einem Plus von 9,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Mit 6,4 Millionen Passagieren allein im Juni betrug der Zuwachs in diesem Monat sogar 9,8 Prozent. Fraport-Chef Stefan Schulte hatte Mitte Juni erklärt, auf Jahressicht halte er am größten deutschen Flughafen einen stärkeren Anstieg der Passagierzahlen für möglich als die bisher prognostizierten gut sechs Prozent.

Das starke Wachstum des Hauptkunden Lufthansa, aber auch anderer Airlines wie der Billigflieger Ryanair und Easyjet, überlastet mitunter die Infrastruktur des Airports mit dem Kürzel "FRA". Seit dem Frühjahr kam es dort immer wieder zu langen Schlangen und Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen. Im ersten Halbjahr gab es laut Fraport insgesamt gut 247.000 Starts und Landungen, ein Plus von 8,6 Prozent. Mit rund 1,1 Millionen Tonnen verharrte das Frachtvolumen dagegen auf Vorjahresniveau.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker