Frankenschock lässt Schweizer Immobilienmarkt weiter boomen

Die Frankenaufwertung treibt Anleger erst recht dazu, Geld in Immobilien zu stecken. Das Interesse an Immobilienanlagen wird daher weiter zunehmen. Zu diesem Schluss kommen die Autoren einer am Mittwoch veröffentlichen Studie zum Schweizer Immobilienmarkt.

Die Renditedifferenzen zwischen Immobilienanlagen und alternativen Anlagen nach der erneuten Zinssenkung der Nationalbank seien auf rekordverdächtigem Niveau, heißt es in der Studie "Immobilienmarkt 2015 - Strukturen und Perspektiven" der Großbank Credit Suisse. Zudem flüchten Anleger aus Angst vor Negativzinsen in Immobilienanlagen.

Der Frankenschock trifft die Immobilienbranche aber auch unmittelbar an der Front: Die Unternehmen wollen beispielsweise Raumkosten sparen, die Nachfrage nach Mietflächen wird daher zurück gehen. Dennoch steigen die Preise der Immobilien durch das Renditegefälle vorerst weiter.

Bei den Geschäftsflächen gibt es große Unterschiede: Teure Standorte wie etwa die Zürcher Bahnhofstrasse bleiben gefragt, während sich die Nachfrage abseits der Zentren flau entwickelt. Bei den Verkaufsflächen haben es Standorte in der Nähe der Grenzen besonders schwer.

"Das Geschäftsumfeld im Detailhandel, um das es ohnehin schon besser bestellt war, wird sich infolge des Aufwertungsschocks weiter eintrüben", heißt es in dem Bericht.

Bei den Mietwohnungen rechnen die Autoren der Studie 2015 mit einer erneuten kräftigen Zunahme der Leerstände um rund 4.000 Mietwohnungen. Der Mieterwohnungsmarkt bewege sich Richtung eines Überangebots und dürfte langsam zum Mietermarkt mutieren.

London (APA/Reuters) - Sechs Monate vor dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens ist die erwartete massenhafte Verlagerung von Jobs in der Finanzbranche bisher ausgeblieben. Lediglich 630 Arbeitsplätze seien in andere Länder verschoben worden, geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Reuters-Umfrage hervor.
 

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Brexit - Britische Finanzbranche verlagerte bisher nur 630 Jobs

Wiesbaden (APA/dpa/Reuters) - Die gute Konjunktur hat die Schulden der öffentlichen Haushalte in Deutschland im ersten Halbjahr 2018 um 46,5 Milliarden Euro sinken lassen. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte waren Ende Juni mit rund 1,93 Billionen Euro verschuldet, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch auf der Basis vorläufiger Erhebungen mitteilte.
 

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Deutschlands Schuldenberg verringerte sich um über 46 Milliarden Euro

Mailand (APA) - Die Bank Austria-Mutter UniCredit reagiert mit einem "No comment" auf Mediengerüchte über eine angeblich 2019 geplante große Fusion mit einem englischen oder niederländischen Geldhaus. Die Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore" spekulierte am Mittwoch über Akquisitionspläne des UniCredit-Vorstandschefs Jean-Pierre Mustier im kommenden Jahr.
 

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UniCredit: No Comment zu Gerüchten über Fusionspläne 2019