Franken-Freigabe - Vorarlberger Gemeinden betroffen

Vorarlberg ist von der Aufhebung der Euro-Bindung des Schweizer Franken nicht direkt betroffen. Das Land habe keine aushaftenden Fremdwährungskredite laufen, hieß es am Freitag aus dem Büro von Landeshauptmann und Finanzreferent Markus Wallner (ÖVP). Anders verhält es sich bei den Vorarlberger Gemeinden. Ihre Darlehen waren per Ende 2012 zu über 30 Prozent im Franken notiert.

Das Land Vorarlberg hatte zum Jahresende 2014 111,3 Mio. Euro Schulden. Das sind um 37,5 Mio. Euro mehr als im Jahr 2005, aber auch um 1,8 Mio. Euro weniger als noch 2011. Auch heuer will das Land ohne Neuverschuldung auskommen.

Die aushaftenden Fremdwährungsdarlehen der 96 Vorarlberger Gemeinden beliefen sich per 31. Dezember 2012 auf 205,5 Mio. Euro, das waren 31 Prozent der Gesamtdarlehen. Vonseiten der Gemeinde-Immobiliengesellschaften kamen noch einmal 73,8 Mio. Euro an Fremdwährungskrediten (34 Prozent der Gesamtdarlehen) hinzu.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro