Franken-Aufwertung: Serbien will Wechselkurs nicht einfrieren

Belgrad (APA) - Serbiens Regierungschef Aleksandar Vucic hat eine Lösung für die Franken-Kredite nach dem Modell des benachbarten Kroatien ausgeschlossen, das den Wechselkurs seiner Landeswährung zum Franken vorübergehend fixiert. Er sei gegen eine Lösung auf Kosten von Geschäftsbanken, wurde Vucic heute, Freitag, vom Belgrader Sender B-92 zitiert.

Das kroatische Parlament soll heute auf Vorschlag der Regierung des Premiers Zoran Milanovic eine Änderung des Verbraucherkreditgesetzes vornehmen, durch die der Kurs des Schweizer Franken für ein Jahr bei 6,39 Kuna eingefroren wird. Den Kursunterschied bei den Franken-Krediten sollen demnach die Geschäftsbanken tragen. Laut Medienberichten dürfte es sich um etwa 50 Mio. Euro handeln.

In Belgrad wurden unterdessen Beratungen der Geschäftsbanken mit der Notenbank zu Franken-Krediten angekündigt. Betroffen sind etwa 22.000 Bürger. Nach offiziellen Angaben beläuft sich das Volumen der Franken-Kredite in Serbien auf 1,1 Mrd. Schweizer Franken. Es handelt sich überwiegend um Wohnungskredite. Serbien werde bei der Lösung des Problems minimal intervenieren, kündigte Vucic an.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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