Franken-Aufwertung bringt Schweiz geschätztes 0,6-Prozent-Wachstum

Der schweizer Wirtschaftsdachverband Economiesuisse rechnet nach der Aufgabe des Euro-Mindestkurses für heuer noch mit einem Wirtschaftswachstum von 0,6 Prozent. Die Arbeitslosigkeit wird laut der Prognose etwas ansteigen und im Jahresdurchschnitt 3,7 Prozent betragen.

Der Entscheidung der Schweizer Notenbank SNB vom 15. Jänner hinterlasse deutliche Bremsspuren, begründet Economiesuisse die neue Prognose. Im Dezember war man beim Wirtschaftsdachverband noch von einem Wachstum von 1,6 Prozent ausgegangen. Nun aber seien die Unternehmen gezwungen, durch einen Mix von Maßnahmen ihre Kosten zu senken, vor allem durch Produktivitätssteigerungen und Innovation,.

Positiv für die Schweizer Wirtschaft sei das Wachstum der weltweiten Wirtschaft, welche den Wechselkursschock etwas dämpfe. Zudem weiteten sich auch die staatsnahe Sektoren wie das Gesundheitswesen weiter aus und die höhere Kaufkraft stütze den Konsum. Beide Effekte stützen die Konjunktur in der Schweiz ebenfalls.

In ihrer Prognose geht die Economiesuisse von einem sinkenden Preisniveau aus. Die Inflationsrate sagen die Verbandsökonomen mit minus 0,8 Prozent voraus.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los