Franken-Aufwertung bringt Schweiz geschätztes 0,6-Prozent-Wachstum

Der schweizer Wirtschaftsdachverband Economiesuisse rechnet nach der Aufgabe des Euro-Mindestkurses für heuer noch mit einem Wirtschaftswachstum von 0,6 Prozent. Die Arbeitslosigkeit wird laut der Prognose etwas ansteigen und im Jahresdurchschnitt 3,7 Prozent betragen.

Der Entscheidung der Schweizer Notenbank SNB vom 15. Jänner hinterlasse deutliche Bremsspuren, begründet Economiesuisse die neue Prognose. Im Dezember war man beim Wirtschaftsdachverband noch von einem Wachstum von 1,6 Prozent ausgegangen. Nun aber seien die Unternehmen gezwungen, durch einen Mix von Maßnahmen ihre Kosten zu senken, vor allem durch Produktivitätssteigerungen und Innovation,.

Positiv für die Schweizer Wirtschaft sei das Wachstum der weltweiten Wirtschaft, welche den Wechselkursschock etwas dämpfe. Zudem weiteten sich auch die staatsnahe Sektoren wie das Gesundheitswesen weiter aus und die höhere Kaufkraft stütze den Konsum. Beide Effekte stützen die Konjunktur in der Schweiz ebenfalls.

In ihrer Prognose geht die Economiesuisse von einem sinkenden Preisniveau aus. Die Inflationsrate sagen die Verbandsökonomen mit minus 0,8 Prozent voraus.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte