Franken-Aufwertung bringt Schweiz geschätztes 0,6-Prozent-Wachstum

Der schweizer Wirtschaftsdachverband Economiesuisse rechnet nach der Aufgabe des Euro-Mindestkurses für heuer noch mit einem Wirtschaftswachstum von 0,6 Prozent. Die Arbeitslosigkeit wird laut der Prognose etwas ansteigen und im Jahresdurchschnitt 3,7 Prozent betragen.

Der Entscheidung der Schweizer Notenbank SNB vom 15. Jänner hinterlasse deutliche Bremsspuren, begründet Economiesuisse die neue Prognose. Im Dezember war man beim Wirtschaftsdachverband noch von einem Wachstum von 1,6 Prozent ausgegangen. Nun aber seien die Unternehmen gezwungen, durch einen Mix von Maßnahmen ihre Kosten zu senken, vor allem durch Produktivitätssteigerungen und Innovation,.

Positiv für die Schweizer Wirtschaft sei das Wachstum der weltweiten Wirtschaft, welche den Wechselkursschock etwas dämpfe. Zudem weiteten sich auch die staatsnahe Sektoren wie das Gesundheitswesen weiter aus und die höhere Kaufkraft stütze den Konsum. Beide Effekte stützen die Konjunktur in der Schweiz ebenfalls.

In ihrer Prognose geht die Economiesuisse von einem sinkenden Preisniveau aus. Die Inflationsrate sagen die Verbandsökonomen mit minus 0,8 Prozent voraus.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker