Foxconn erwägt offenbar Bau einer Fabrik in Indien

Der Apple-Zulieferer Foxconn erwägt offenbar den Bau einer Fabrik in Indien. Der taiwanische Technologieriese führe entsprechende Gespräche mit der Regierung des westindischen Bundesstaats Maharashtra, sagte der dortige Industrieminister Subhash Desai am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.

Die örtlichen Behörden hätten mehrere mögliche Standorte für eine Fabrik ausgemacht und die Vorschläge an Foxconn weitergeleitet. Zudem habe der Bundesstaat mitgeteilt, zu welchen steuerlichen Anreizen er bereit sei.

Foxconn - auch bekannt als Hon Hai - ist der weltgrößte Hersteller von Computerkomponenten und baut für den US-Technologiekonzern Apple Produkte wie das iPhone zusammen. Foxconn ist aber auch für Sony und Nokia tätig. Mit einer Fabrik in Indien könnte Foxconn Arbeitskosten senken und gleichzeitig auch die iPhone-Verkäufe in dem Land ankurbeln.

Berlin (APA/AFP) - Mehr als tausend Beschäftigte der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin sowie Unterstützer haben am Mittwoch in der Hauptstadt für den Erhalt der Jobs bei der Airline demonstriert. Verdi-Sprecher Andreas Splanemann sprach am Nachmittag von rund 1.300 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet, das habe die Erwartungen der Gewerkschaft "bei weitem übertroffen".
 

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Air-Berlin-Beschäftigte demonstrieren für Erhalt ihrer Arbeitsplätze

Brüssel/Frankfurt (APA/Reuters) - Großbanken in der Eurozone sollen maximal vier Jahre Zeit zum Aufbau zusätzlicher Finanzpuffer für den Krisenfall erhalten. Erstmals würden verpflichtende Ziele für die Mehrheit der größten und komplexesten Finanzkonzerne in der Eurozone gesetzt, erklärte der Systemrisikorat (SRB), der in der Eurozone für die geordnete Abwicklung gescheiterter Banken verantwortlich ist, am Mittwoch.
 

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EU gibt Banken vier Jahre für Aufbau von Krisen-Puffer

Berlin/Frankfurt (APA/Reuters) - In der "Cum-Cum"-Affäre um Steuertricks mit Dividendenpapieren rechnen zahlreiche deutsche Banken mit Straf- und Steuernachzahlungen. 77 Institute erwarten wegen der Steuertricks Belastungen von insgesamt gut einer halben Milliarde Euro, wie es in einer Reuters vorliegenden Antwort des deutschen Finanzministeriums und der Finanzaufsicht BaFin auf eine Anfrage der Grünen heißt.
 

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Deutsche Banken stellen wegen Steuertricks halbe Milliarde zurück