Fotokonzern Cewe verringerte operativen Verlust

Frankfurt - Der deutsche Fotokonzern Cewe hat seinen Umsatz zu Jahresbeginn gesteigert. Die Erlöse erhöhten sich im ersten Quartal um 3,7 Prozent auf 106,8 Mio. Euro, wie das in Oldenburg ansässige Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Beim Verkauf von Fotoabzügen, -büchern und -kalendern zahle sich aus, dass die Kunden immer öfter zu höherwertigen Produkten griffen. Dies habe dazu beigetragen, dass der regelmäßig im ersten Quartal auflaufende operative Verlust (Ebit) des Konzerns um knapp 17 Prozent auf minus 3,5 Mio. Euro verringert werden konnte.

Neben dem Foto-Kerngeschäft bauen die Niedersachsen derzeit ihre Internetportale für den Druck von Broschüren und Visitenkarten aus und konnten hier den Umsatz um fast zehn Prozent steigern. Dafür griff Cewe bei Marketing und Personal allerdings tiefer in die Tasche, was den operative Verlust in dieser Sparte ausweitete.

Der im SDax notierte Konzern sehe sich auf Kurs und halte an seinen Jahreszielen fest, sagte Vorstandschef Rolf Hollander. Das Unternehmen peilt 2015 einen operativen Gewinn von 32 bis 38 Mio. Euro an, der Umsatz soll zwischen 515 und 535 Mio. Euro liegen.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen