Fotokonzern Cewe will mit Online-Druckereien Umsatz steigern

Frankfurt - Der deutsche Fotokonzern Cewe stellt seine Online-Druckereien in den Mittelpunkt seiner Wachstumsstrategie. Die Internetportale für Flyer, Broschüren und Visitenkarten dürften ihren Umsatz in diesem Jahr auf rund 80 Mio. Euro erhöhen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Schon 2014 sei ein Plus von knapp 18 Prozent auf 70,5 Mio. Euro erzielt worden.

Das neue Geschäftsfeld mit Websites wie cewe-print.de könne 2015 den potenziell rückläufigen Umsatz im Einzelhandel ausgleichen. Der SDax-Konzern vertreibt in Skandinavien und Osteuropa Kameras und Objektive. Im Kerngeschäft, dem Verkauf von Foto-Produkten wie Abzügen, Büchern und Kalendern, erwartet Cewe 2015 stabile Umsätze.

Insgesamt peilt Cewe in diesem Jahr einen operativen Gewinn (Ebit) von 32 bis 38 Mio. Euro an. Im vergangenen Jahr verdienten die Deutschen bei einem Umsatz von 523,8 (2013: 536,2) Mio. Euro vor Zinsen und Steuern 32,6 (28,9) Mio. Euro. Das Unternehmen will 2015 ein Ergebnis je Aktie von 2,87 bis 3,45 Euro erzielen. Im vergangenen Jahr waren es mit 3,07 Euro 32 Cent weniger als 2013.

Cewe kündigte zudem an, seine Investitionen 2015 auf rund 46 Mio. Euro nach 35,4 Mio. Euro im Vorjahr zu erhöhen und die Dividende in den kommenden Jahren kontinuierlich zu erhöhen. Für 2014 sollen die Anteilseigner 1,55 Euro je Aktie und damit fünf Cent mehr bekommen.

EU-weit (APA/Reuters) - Die EU-Kommission verhängt im Handelsstreit mit den USA Maßnahmen zum Schutz der europäischen Stahlbranche vor Billigimporten. Die Schritte sollen am Donnerstag in Kraft treten, hieß es am Mittwoch im EU-Amtsblatt. Dabei handle es sich um Zölle und Einfuhrquoten. Letztere sollen ab einem bestimmten Niveau an Importen für 23 Stahlsorten gelten.
 

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EU-Kommission stellt sich vor eigene Stahlbranche

Havanna (APA/AFP) - Die in Kuba bevorstehenden politischen Reformen sollen nach Darstellung von Staatschef Miguel Diaz-Canel nicht in ein marktwirtschaftliches System münden. Es werde keinen Übergang zum Kapitalismus geben, sagte er am Dienstag in einer Rede. Die in dem Inselstaat seit Jahrzehnten allein regierenden Kommunisten planen eine Verfassungsreform, die u. a. Privatbesitz in begrenztem Umfang zulässt.
 

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Kubanischer Staatschef schließt Übergang zum Kapitalismus aus

Wellington (APA/dpa) - Ein neuseeländisches Unternehmen will nach einem erfolgreichen achtwöchigen Test die Vier-Tage-Woche für seine Mitarbeiter dauerhaft einführen. "Die Produktivität stieg geringfügig an, der Stresslevel sank", sagte der Geschäftsführer der Fondsgesellschaft Perpetual Guardian, Andrew Barnes, am Mittwoch einem Rundfunksender.
 

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Neuseeländisches Unternehmen will Vier-Tage-Woche einführen