Fosun-Einstieg mit 50,87 Prozent bei Wolford abgeschlossen

Wien/Bregenz (APA) - Die Anfang März bekanntgegebene Übernahme von 50,87 Prozent am Vorarlberger Strumpf-und Wäschehersteller Wolford durch den chinesischen Investor Fosun ist abgeschlossen. Das Closing sei heute erfolgt, teilte Wolford am Abend mit. Das Übernahmeangebot an den Streubesitz läuft hingegen noch bis Montag 17 Uhr.

Fosun hat die Anteile von der WMP Familien-Privatstiftung, Sesam Privatstiftung und M. Erthal & Co. Beteiligungsgesellschaft m.b.H. sowie von nahe stehenden natürlichen Personen um 12,80 Euro je Aktie gekauft. In Summe waren das 50,87 Prozent am Grundkapital. An den Streubesitz gibt es ein Pflichtangebot für 13,77 Euro je Aktie, das bis zum 7. Mai 2018 (17 Uhr) läuft. Gegebenenfalls kann eine Nachfrist bis 13. August gewährt werden.

Bisher ist nicht bekannt, ob ein Ausschluss nach dem Gesellschafterausschlussgesetz (Squeeze out) erfolgen soll, falls das Angebot dazu führen sollte, dass der Bieter nach dem Pflichtangebot oder später mehr als 90 Prozent der Wolford-Stimmrechte hält.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro