Fosun-Anteil an Wolford stieg durch Pflichtangebot auf 58 Prozent

Wien/Bregenz (APA) - Der Anteil des chinesischen Investors Fosun am Vorarlberger Strumpf-und Wäschehersteller Wolford ist durch das Pflichtangebot um 7,17 Prozentpunkte gestiegen - von 50,87 auf 58,05 Prozent. Das gab das an der Wiener Börse notierte Unternehmen am Freitag in einer Pflichtmitteilung bekannt. Innerhalb der Nachfrist bis zum 9. August können Aktionäre ihre Anteilsscheine weiterhin für 13,77 Euro pro Aktie an Fosun verkaufen.

Die Anfang März bekanntgegebene Mehrheitsübernahme von Wolford durch die Chinesen ist seit kurzem vollzogen. Fosun hatte die Anteile von der WMP Familien-Privatstiftung, Sesam Privatstiftung und M. Erthal & Co. Beteiligungsgesellschaft m.b.H. sowie von nahe stehenden natürlichen Personen um 12,80 Euro je Aktie gekauft.

Wolford war seit Monaten auf der Suche nach einem Investor. Das in Turbulenzen geratene Unternehmen, das rund 1.500 Mitarbeiter - davon allein rund 700 am Standort Bregenz - beschäftigt, hat zuletzt Verluste geschrieben. Die Fosun-Übernahme bringt dem Wäschehersteller dringend benötigtes frisches Geld.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte