Forstinger-Pleite - Gläubiger-Forderungen von 32,4 Mio. Euro

St. Pölten/Wien (APA) - In dem am 31. Jänner eröffneten Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung über die Forstinger Österreich GmbH haben 1.100 Gläubiger (830 Dienstnehmer und 270 Lieferanten) etwa 32,4 Mio. Euro gefordert. Davon wurden bisher 11,3 Mio. vom Insolvenzverwalter anerkannt und 21,1 Mio. Euro bestritten, berichtete der KSV1870 in einer Aussendung.

In der Prüfungs- und Berichtstagsatzung, die am Dienstag am Landesgericht St. Pölten stattgefunden hat, habe Insolvenzverwalter Volker Leitner einen "grundsätzlich positiven Ausblick auf den angestrebten Sanierungsplan" geben könne. Nach Einschätzung des KSV "wird sich jedoch erst knapp vor der Sanierungsplantagsatzung konkret beurteilen lassen, ob die eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen, die eine Redimensionierung des Unternehmens vorsehen, greifen".

"Die beträchtliche Differenz zwischen angemeldeten und anerkannten Forderungen betrifft vor allem Lieferantengläubiger und ist darauf zurückzuführen, dass zahlreiche Forderungen bis zur endgültigen Abklärung von Aussonderungsansprüchen aus Vorsichtsgründen bestritten wurden. Ich rechne damit, dass ein Teil der derzeit noch bestrittenen Forderungen in weiterer Folge anerkannt werden wird", stellte Insolvenzexpertin Brigitte Dostal fest. Die Gläubiger werden am 8. Mai über den vorgelegten Sanierungsplan abstimmen, der eine Quote von 20 Prozent vorsieht.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht