Forschungswegweiser soll heimische Firmen für Industrie 4.0 rüsten

Wien (APA) - Das Internet der Dinge beschäftigt immer mehr heimische Unternehmen, viele wissen aber nicht, wo sie ansetzen sollen. Die Interessenvertretung Plattform Industrie 4.0 hat nun acht Forschungsfelder erarbeitet, die für den österreichischen Weg im digitalen Wandel zentral sein sollen. Denn "abwarten ist gefährlich", meinte Vereins-Geschäftsführer Roland Sommer am Montag.

Wird rechtzeitig in die technologische Entwicklung investiert, sorgt das Internet der Dinge für höhere Wettbewerbsfähigkeit und neue Arbeitsplätze, sind die Interessenvertreter überzeugt. "Mit der Technologie-Roadmap für Industrie 4.0 wollen wir die Weichen dafür stellen", so Kurt Hofstädter, Vorstandsvorsitzender der Plattform, bei der Präsentation des Papiers. Dieses ist unter "plattformindustrie40.at/services" abrufbar.

Auch bei Klein- und Mittelunternehmen sei der Wille da, sich dem Internet der Dinge zu widmen, ihnen fehlten aber oft die nötigen Ressourcen für Forschung und Entwicklung, sagte Sommer. "KMU brauchen einfache und günstige Lösungen, um Industrie 4.0 nutzen zu können", so Isabella Meran-Waldstein von der Industriellenvereinigung (IV). Ihnen wolle man mit Rat und Tat zur Seite stehen.

"Der Mensch bleibt im Mittelpunkt", betonen die Interessenvertreter. Dass Arbeitsplätze mit der technologischen Entwicklung verschwinden, glauben sie nicht: "Wenn wir gut sind, bringt das viele neue Jobs", meint Hofstädter. Wobei sich Mitarbeiter natürlich ständig weiterbilden müssten, um an Bord zu bleiben. Um den Fachkräftemangel in den Griff zu bekommen, müsse man "positive Stimmung schaffen", denn die Voraussetzungen für die Ausbildung seien da. Problematisch sei in diesem Zusammenhang, dass das "Berufsbild des Technikers nicht existiert". Ein großes Anliegen sei auch, mehr junge Frauen in die Technik zu bringen.

"Offenheit ist absolute Notwendigkeit", sagte Hofstädter in Bezug auf den Wettbewerb mit China und den USA. Alleine hätte es Österreich auf dem Weltmarkt schwer, unter dem EU-Dach sei es leichter. Deshalb müssten Unternehmen europaweit zusammengebracht werden und Technologiekompetenzen bündeln.

Mit Blick ins Forschungsbörserl habe Österreich zwar eine gute Ausgangsbasis. Es fehle aber trotzdem an Geld, auch auf europäischer Ebene, betonte Meran-Waldstein. "Das Programm 'Produktion der Zukunft' ist das beste Beispiel dafür, welcher Förderbedarf in Österreich besteht - so musste beispielsweise 2016 knapp die Hälfte der eingereichten Industrie-4.0-Projekte aus budgetären Gründen abgelehnt werden."

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach