Forschungschefin Dugan verlässt Facebook

Menlo Park (APA/dpa) - Die für ambitionierte Forschungsprojekte wie die direkte Verbindung zwischen Gehirn und Computer zuständige Facebook-Managerin Regina Dugan verlässt das Online-Netzwerk. Sie wolle sich einem neuen Projekt widmen, schrieb Dugan in einem Facebook-Beitrag in der Nacht zum Mittwoch, ohne Details zu nennen. Sie werde noch bis Anfang kommenden Jahres bei Facebook bleiben.

Dugan führte jahrelang die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums, Darpa. Danach ging sie zu Google, wo ihre Abteilung unter anderem an einem modularen Smartphone arbeitete. Zu Facebook wechselte sie im Frühjahr 2016 und baute dort die Forschungsabteilung "Building 8" auf. Zuletzt sorgte sie vor einem halben Jahr für Aufsehen mit dem Plan, Gedanken von Menschen mit Hilfe von Sensoren direkt in Text umzuwandeln. Dieses Projekt werde auch nach Dugans Abgang unverändert weiterverfolgt werden, erklärte Facebooks Hardware-Chef Andrew Bosworth.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker