Forscher: Smartphone-Markt in China wächst 2015 deutlich langsamer

San Francisco - Inmitten der Sorgen um die chinesische Wirtschaft kühlt sich offenbar auch der sonst rasant wachsende Smartphone-Markt in der Volksrepublik ab. Nach einem dicken Wachstumsplus von 19,7 Prozent im vergangenen Jahr rechnet das Marktforschungsunternehmen IDC nach Angaben von Dienstag für 2015 lediglich mit einem mageren Zuwachs von 1,2 Prozent.

China bleibe aber ein "sehr wichtiger Markt", erklärte der zuständige IDC-Programmdirektor Ryan Reith.

Die Marktforscher gehen davon aus, dass weltweit in diesem Jahr 1,44 Milliarden Smartphones ausgeliefert werden, also gut zehn Prozent mehr als 2014. Die Regionen mit den besten Wachstumsaussichten seien jedoch preisempfindlich - ein Vorteil für Geräte mit dem Android-Betriebssystem, erklärte IDC. Apple-Chef Tim Cook hatte erst kürzlich versichert, sein Unternehmen sehe gerade in China weiterhin "großes Wachstum".

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch