Forscher: Chinas Wirtschaft wächst um 6,7 Prozent

Peking - Chinas Wirtschaft wird ihr Wachstumstempo nach Einschätzung eines Forschungsinstituts im laufenden Quartal halten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde zwischen April und Juni wahrscheinlich um 6,7 Prozent zum Vorjahreszeitraum zulegen und damit so stark wie zu Jahresanfang, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua am Montag unter Berufung auf das Staatliche Informationszentrum.

Die Exporte dürften demnach um acht Prozent sinken und die Importe sogar um zehn Prozent. Die Überkapazitäten in der Industrie und das langsame Wachstum der privaten Investitionen seien große Herausforderungen für die Wirtschaft. Die Produktion von Autos und Rohstahl sorgen den Forschern zufolge hingegen für Schwung.

Die nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft wächst derzeit so langsam wie seit Anfang 2009 nicht mehr. Die kommunistische Regierung in Peking peilt für 2016 ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt zwischen 6,5 und 7,0 Prozent an, nach 6,9 Prozent 2015. Sie will vor allem mit öffentlichen Investitionen, einer Steuerreform und einer lockeren Geldpolitik für Impulse sorgen.

Die Staatsführung will das exportlastige Wirtschaftsmodell stärker auf die Binnenkonjunktur ausrichten und den privaten Konsum ankurbeln. Dafür nimmt sie auch weniger Wachstum in Kauf.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro