Ford will 14 Milliarden Dollar einsparen

Detroit/Dearborn (APA/Reuters) - Der zweitgrößte US-Autobauer Ford will seine Kosten in den kommenden fünf Jahren um insgesamt 14 Milliarden Dollar (11,92 Mrd. Euro) senken. Zugleich sollen Investitionen aus der Produktion von Limousinen und von Verbrennungsmotoren abgezogen werden, um Elektro- und Hybridautos sowie mehr Lastwagen zu entwickeln. Das kündigte Konzernchef Jim Hackett am Dienstag an.

Er zeigte sich zudem offen für weitere Partnerschaften bei der Entwicklung neuer Technologien. "Wir haben durchweg zu hohe Kosten in unserem Geschäft", sagte Hackett. Seinen Worten zufolge sollen in den nächsten fünf Jahren zehn Milliarden Dollar beim Material eingespart werden und vier Milliarden in der Konstruktion. Als Beispiel verwies er auf Pläne, die Zahl der verschiedenen Varianten von Ford-Modellen deutlich zu reduzieren. Nach Planungen des Managements will der Konzern im Jahr 2030 zu je einem Drittel batteriegetriebene Fahrzeuge, Hybridwagen sowie Autos mit Verbrennungsmotoren produzieren. Erzrivale General Motors hat angekündigt, binnen fünf Jahren 20 neue Fahrzeuge mit Elektromotoren oder Brennstoffzellenantrieben auf den Markt zu bringen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro