Ford plant Werk für 350.000 Fahrzeuge in Mexiko

Ford plant Insidern zufolge den Bau eines neuen Werks in Mexiko. Dort sollten pro Jahr 350.000 Fahrzeuge gebaut werden können, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Ford rechne mit Investitionen im Volumen von 1,5 Milliarden Dollar. Standort solle der Bundesstaat San Luis Potosi in Zentralmexiko sein. Ford wolle das Vorhaben noch im ersten Quartal bekanntgeben. Der Konzern wollte sich nicht zu den Angaben äußern.

Welches Modell in dem Werk gebaut werden könnte, war zunächst unklar. Ford hat allerdings bereits erklärt, den Bau des Ford Focus in Wayne (Michigan) 2018 einzustellen. Vertreter der Autogewerkschaft hatten daraufhin gesagt, das Nachfolgemodell werde wohl in Mexiko gebaut.

In den vergangenen Jahren haben sich zahlreiche Autobauer für den Bau neuer Werke in Mexiko entschieden. Das Land ist dank niedriger Löhne und zahlreicher Freihandelsabkommen - und damit geringer Zölle - der neue Lieblingsstandort der Branche. Von dem mittelamerikanischen Land aus lassen sich die Fahrzeuge zudem schnell und kostengünstig auf den wichtigen US-Markt liefern.

Wien (APA/Reuters) - Der Wiener Öl- und Gaskonzern OMV will trotz des Ausstiegs der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran vorerst nicht von seinen Plänen in dem Land abrücken. "Unser Vorhaben im Iran ist nicht zum Stillstand gekommen, sondern läuft weiter", sagte OMV-Vorstandsmitglied Johann Pleininger am Dienstag auf der Aktionärsversammlung.
 

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OMV will Iran-Pläne vorerst nicht abblasen

Berlin (APA/Reuters) - Nach der Einigung zwischen den USA und China im Handelsstreit hat EU-Kommissionsvizepräsident Jyrki Katainen die US-Regierung aufgefordert, die Europäische Union (EU) dauerhaft von Schutzzöllen auf Stahl und Aluminium auszunehmen. "Wir können nichts anderes akzeptieren als die dauerhafte Ausnahme", sagte Katainen am Dienstag in Berlin.
 

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EU-Kommissionsvize pocht auf dauerhafte Ausnahme von US-Strafzöllen

Istanbul (APA/AFP) - Die türkische Lira ist auf ein neues Rekordtief gefallen, nachdem die US-Ratingagentur Fitch sich besorgt über die Unabhängigkeit der Zentralbank geäußert hat. Die türkische Währung verlor allein am Dienstag 1,3 Prozent ihres Werts gegenüber dem Dollar und notierte vorübergehend bei 4,66 Lira zum Dollar.
 

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Türkische Lira setzt Talfahrt ungebremst fort