Ford plant Werk für 350.000 Fahrzeuge in Mexiko

Ford plant Insidern zufolge den Bau eines neuen Werks in Mexiko. Dort sollten pro Jahr 350.000 Fahrzeuge gebaut werden können, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Ford rechne mit Investitionen im Volumen von 1,5 Milliarden Dollar. Standort solle der Bundesstaat San Luis Potosi in Zentralmexiko sein. Ford wolle das Vorhaben noch im ersten Quartal bekanntgeben. Der Konzern wollte sich nicht zu den Angaben äußern.

Welches Modell in dem Werk gebaut werden könnte, war zunächst unklar. Ford hat allerdings bereits erklärt, den Bau des Ford Focus in Wayne (Michigan) 2018 einzustellen. Vertreter der Autogewerkschaft hatten daraufhin gesagt, das Nachfolgemodell werde wohl in Mexiko gebaut.

In den vergangenen Jahren haben sich zahlreiche Autobauer für den Bau neuer Werke in Mexiko entschieden. Das Land ist dank niedriger Löhne und zahlreicher Freihandelsabkommen - und damit geringer Zölle - der neue Lieblingsstandort der Branche. Von dem mittelamerikanischen Land aus lassen sich die Fahrzeuge zudem schnell und kostengünstig auf den wichtigen US-Markt liefern.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne