Ford plant Werk für 350.000 Fahrzeuge in Mexiko

Ford plant Insidern zufolge den Bau eines neuen Werks in Mexiko. Dort sollten pro Jahr 350.000 Fahrzeuge gebaut werden können, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Ford rechne mit Investitionen im Volumen von 1,5 Milliarden Dollar. Standort solle der Bundesstaat San Luis Potosi in Zentralmexiko sein. Ford wolle das Vorhaben noch im ersten Quartal bekanntgeben. Der Konzern wollte sich nicht zu den Angaben äußern.

Welches Modell in dem Werk gebaut werden könnte, war zunächst unklar. Ford hat allerdings bereits erklärt, den Bau des Ford Focus in Wayne (Michigan) 2018 einzustellen. Vertreter der Autogewerkschaft hatten daraufhin gesagt, das Nachfolgemodell werde wohl in Mexiko gebaut.

In den vergangenen Jahren haben sich zahlreiche Autobauer für den Bau neuer Werke in Mexiko entschieden. Das Land ist dank niedriger Löhne und zahlreicher Freihandelsabkommen - und damit geringer Zölle - der neue Lieblingsstandort der Branche. Von dem mittelamerikanischen Land aus lassen sich die Fahrzeuge zudem schnell und kostengünstig auf den wichtigen US-Markt liefern.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"