Ford investiert 750 Millionen Euro in Spanien

Valencia/Köln (APA/dpa) - Der Autobauer Ford investiert mehr als 750 Mio. Euro in sein Werk im spanischen Valencia. Das Geld fließe vor allem in die Fertigung der nächsten Generation des Mittelklasse-SUV Kuga, teilte Ford am Freitag in Köln mit. Die Großinvestition unterstreiche das anhaltende Ford-Engagement in Spanien, erklärte Ford-Europa-Chef Steven Armstrong.

SUV zählen neben schwergewichtigen Pick-Up zu den Hauptgewinnbringern bei Ford - bisher allerdings vor allem in Nordamerika. In Europa fiel im jüngsten Quartal insgesamt ein zweistelliger Millionenverlust an.

Spanien ist Europas drittgrößter Fahrzeugproduzent. Neben der VW-Tochter Seat mit großen Werken in Barcelona und Pamplona baut etwa Opel in Saragossa Volumenmodelle wie den Corsa und den Adam. Renault hatte vergangenes Jahr ein 600-Millionen-Euro-Investment für das Werk im spanischen Valladolid angekündigt. Dort geht mit dem Captur ebenfalls ein kleinerer SUV vom Band.

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

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Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

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Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

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Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu